Pinzgauer Kaspressknödel mit Petersilie

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Unsere traditionelle Pinzgauer Küche ist deftig und g’schmackig, die Rezepte sind oft von Generation zu Generation weitergeben, deshalb ist die Zubereitung manchmal etwas unterschiedlich, denn jeder hat sein „Hausrezept“ – Die Knödel, Krapfen und Nidei kommen mit wenigen Zutaten aus, — Regionalität steht hier ganz oben, die Zubereitung braucht Sorgfalt und Zeit. Die Kaspressknödel sind eine wunderbare Resteverwertung in der Küche, lassen sich gut einfrieren und man hat, wenns schnell gehen muss, etwas auf Vorrat.

Kräutertipp: Petersilie (Petroselinum crispum)

Petersilie ist wahrscheinlich das bekannteste und weitverbreitetste Küchenkraut bei uns. Sie ist leicht anzubauen und gedeiht, wenn man keinen Garten zur Verfügung hat, am Küchenfenster, auf dem Balkon oder der Terrasse. Das Kraut braucht nicht viel Platz, stellt keinen besonderen Ansprüche und doch ist frische Petersilie nicht zu ersetzen. Egal ob das Kraut oder die Wurzel, beides ist in der Küche vielfältig einsetzbar. Beim Kochen, in Grünsäften oder als Tee ist das Kraut ein unverzichtbarer Helfer und viel mehr als nur Dekoration am Tellerrand.

Zutaten

500 g Ja! Natürlich Kartoffeln
250 g – 300 g Ja! Natürlich Pinzgauer Bierkäse (oder würzige Käsereste)
120 g Ja! Natürlich Mehl
2 Ja! Natürlich Eier
50 g Ja! Natürlich Semmelwürfel oder Würfel aus altbackenem Weißbrot
ca 1/16 l Wasser ( je nach Bedarf)
Salz
Ja! Natürlich Petersilie
Ja! Natürlich Butterschmalz zum Herausbraten

Zubereitung

  1. Die am Vortag, mit der Schale gekochten Kartoffeln, schälen und grob reiben.
  2. Den Käse ebenfalls grob reiben.
  3. Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und würzen.
  4. Kleine Knödel formen, flach pressen und im heißen Butterschmalz auf beiden Seiten langsam braun braten.
  5. Die Kasnudeln, wie wir sie im Pinzgau nennen, kann man mit Salat (uns schmeckt am besten Kartoffelsalat) und einem Glas Milch gleich essen. Ein Genuss!
  6. Man kann die Pressknödel auch in Rindsuppe kurz aufkochen und in der Suppe mit viel frischem Schnittlauch bestreut, servieren.
Tipp

Hat man keinen Käse zur Hand, kann man das gleiche Rezept mit Wurst und Speckresten zubereiten.

Bioprodukte und dazu noch regional, eine Kombination deren Mehrwert nicht zu übertreffen ist. Entscheiden wir uns ganz bewusst dafür.

Andrea Rieder
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Über Bio-BloggerIn Andrea40 Artikel

Kräuter haben mein Leben von klein auf „mit gelebt“. Es war in meiner Familie immer selbstverständlich, diese beim Kochen in vielfältigster Art und Weise zu verwenden und zu genießen. Sauerampfer, Gänseblümchen und Co wurden auf dem Schulweg gegessen. Bei all den kleineren und größeren Blessuren die einem im Leben begleiten, wurde mit Ringelblumensalbe, Arnikatinktur, [...]

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