Bio-Bauer Hochwallner: Apfel- und Birnensaft von den Mostviertler Streuobstwiesen

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„Der Mensch lebt zurzeit von der Natur. Und solange er nicht versteht, dass er mit der Natur anstatt von der Natur leben soll, haben wir ein Problem“, sagt Herbert Hochwallner. Gemeinsam mit seiner Familie lebt der Bio-Obstbauer im idyllischen St. Peter in der Au im Mostviertel und strebt auf seinem Hof Wimegg die bestmögliche Lebensqualität für Mensch und Tier an.

Das Video ist am Ende des Beitrags zu sehen.

Im Einklang mit der Natur

Umgeben von über 400 Obstbäumen, die Bio-Äpfel und Bio-Birnen für Säfte von Ja! Natürlich liefern, lebt Herbert eindeutig mit der Natur. Gleichzeitig sei diese auch sein größter Lehrmeister, wie er sein Verhältnis zur Umwelt beschreibt.

 

Aus Bauernhand

„Aus Bauernhand“ ist ein Projekt, in dem wir mit unseren interessierten Gästen regionale Bio-Bauern besuchen, mit ihnen kochen, genießen und Einblick in ihre Arbeit und Leidenschaft nehmen dürfen.

Nachhaltigkeit am Hof

Am Betrieb steht nachhaltiges Wirtschaften ganz oben auf der Liste: Der Hof produziert durch den einzigen Holzvergaser in Niederösterreich seine eigene Energie. Die zusätzlich eingesetzte Photovoltaik-Anlage liefert Strom für die energieeffiziente Heutrocknungsanlage – das Heu wird an die eigenen Milchkühe verfüttert. Neben dem Obstbau betreibt Herbert noch eine Zimmerei, die Holz-Reste werden wiederum für den Betrieb des Holzvergasers verwendet.

Wenn man halbwegs vernünftig denkt, die Natur respektiert, dann ist Bio die einzige Lösung!

Bio-Obstbauer Herbert Hochwallner

Bei diesem „Projekt“ – wie er den Umbau und die Aufrüstung des Hofes nennt – hat er sich immer zuerst überlegt, welchen Nutzen es für die Natur hat und welchen für den Menschen. So kommt es auch, dass mittlerweile mehr Strom erzeugt wird, als der Hof selbst verbraucht und der Rest ins Netz eingespeist werden kann. Ebenso wichtig wie die biologische Landwirtschaft dem Bio-Bauern auch die Bewahrung der Obstbäume, die klimabedingt im Mostviertel optimale Bedingungen vorfinden und Teil der Kultur und Tradition sind.

Schon vor 40 Jahren hat er sich dafür eingesetzt, dass die bekannten „Mostkosten“ in diesem Gebiet etabliert werden. Seither versucht er, dem Verschwinden der Bäume entgegen zu wirken und sich für die Bewahrung und Neupflanzung der Mostbäume einzusetzen.

 

 

Obstbaum-Bewirtschaftung: Viel Handarbeit für hochwertige Säfte

Geschmacklich sind Mostäpfel und Mostbirnen etwas ganz Besonderes, zumal sie im Gegensatz zu herkömmlichen Speiseäpfeln eher bitter, ein bisschen süß und sauer sind. Durch die hohe Säure wird der Most bzw. der Saft haltbar ohne Zugabe von Schwefel oder anderen Konservierungsstoffen.

Die Obstbaum-Bewirtschaftung erfordert viel Feingefühl und Handarbeit, da die Bäume oftmals auf Wiesen und Weiden in Hanglagen stehen, die eine Bearbeitung mit Maschinen erschweren. Zudem wird die Ernte händisch sortiert – denn nur reifes und unbeschädigtes Obst wird für die Ja! Natürlich Bio-Säfte verwendet.

Das Wertvollste, das wir besitzen, ist unser Körper, den wir mit dem Bestmöglichen versorgen sollten. Wenn er das bekommt, was er braucht, kann in ihm ein gesunder Geist wohnen.

Bio-Obstbauer Herbert Hochwallner
Über Bio-BloggerIn Meli15 Artikel

Ich war eines der glücklichen Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen durften und kostete in der kleinen Dorfbäckerei meiner Großeltern das kulinarische Leben am Land vollends aus. Nach einigen Jahren in Wien habe ich allerdings erst gelernt, wie wertvoll diese Erfahrungen sind und wie wichtig die Natur, das Handwerk und der unstillbare Hunger nach höchster Qualität für mich, meine [...]

Kommentare (1)

Josef Rieder sagt

Bio-Gemüse,Bio-Obst und Bio-Bauernprodukte-das ist Purer Genuss !

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