Aus artgemäßer Tierhaltung: Bio-Milch aus der Region Nationalpark Hohe Tauern

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Milch ist für die meisten ein kostbares und wertvolles, aber selbstverständliches Grundnahrungsmittel in der Ernährungspalette, das sowohl in der Flexitarier-Küche gern getrunken und verkocht wird und auch am vegetarischen Speiseplan einen prominenten Platz einnimmt – bei den rundum-Genießern sowieso. Nur: Milch ist nicht gleich Milch – schließlich gibt es zahlreiche Kriterien, die Milch in ihrer Qualität, aber auch im landwirtschaftlichen Hintergrund von Nachhaltigkeit, Region und vor allem von Tierhaltung der Milchkühe unterscheiden:

Was macht unsere Bio-Milch also besonders hochwertig? Welche Rolle spielen Haltung, Fütterung und Herkunft? Was macht ein Bio-Milchbauer anders als ein konventioneller Bauer? Und was macht ein Ja! Natürlich-Biobauer anders?

Die Richtlinien für Bio-Milchkühe:

  • Biologische Fütterung
  • Verbot von Gentechnik
  • Verbot von vorbeugendem Einsatz von Antibiotika

Die zusätzlichen Vorgaben von Ja! Natürlich:

  • 365 Tage Auslauf im Jahr – keine Anbindehaltung!
  • Mind. 120 Tage Weidehaltung
  • Regelmäßige Kontrollen, strenger als das Gesetz

3 x Bio-Milch aus der Nationalparkregion

Bei Billa, Merkur und Adeg werden 3 Sorten mit unterschiedlichem Fettgehalt und in spezieller Verarbeitung angeboten:

  • Bio-Vollmilch mit 3,5% Fett, länger frisch, pasteurisiert, filtriert und homogenisiert, 1 Liter und 1/2 Liter.
  • Bio-Leichtmilch mit 0,9% Fett (enthält 74% weniger Fett als Vollmilch), länger frisch, pasteurisiert, homogenisiert und filtriert, 1 Liter.
  • Laktosefreie Bio-Volmilch mit 3,5% Fett, länger frisch, hocherhitzt und homogenisiert, 1 Liter.
Milchprodukte Milchprodukte

Herkunft & Fütterung

Die Bio-Milchkühe von Ja! Natürlich haben ihren Lebensraum in der Region Nationalpark Hohe Tauern. Der größte Nationalpark Österreichs, das weitläufigste Naturschutzgebiet im gesamten Alpenraum, ist bekannt für seine unberührten Naturlandschaften und die einzigartige Almendichte. Die Vielfalt an alpinen aromatischen Bergkräutern und Gräsern dient den Kühen mindestens 120 Tage im Jahr als besonders nahrhafte und reichhaltige Futterquelle. Denn die Tiere verbringen die gesamte Vegetationsperiode im Freien. Im Winter werden gentechnikfreies Bio-Getreide, Silage und Heu vom eigenen Hof gefüttert.

Bio-Info

„Schützen und nützen“ – Ja! Natürlich setzt sich als Partner des Nationalparks Hohe Tauern für den Schutz und Erhalt der Region ein und ist offizieller Förderer. Hier, wo ein Drittel aller heimischen Pflanzenarten wachsen, hat 1994 alles angefangen: Die ersten Produkte von Ja! Natürlich waren Milch und Joghurt aus der Nationalparkregion Hohe Tauern. Mittlerweile arbeiten im Salzburger Pinzgau und in den angrenzenden Teilen Tirols und Kärntens die Hälfte aller Bäuerinnen und Bauern nach den Kriterien der biologischen Landwirtschaft. So kam der Nationalpark mithilfe von Ja! Natürlich zu seinem Ruf als Bio-Musterregion Europas. Übrigens auch als Urlaubsziel für Bio-Fans großartig und beeindruckend.

Die artgemäße Tierhaltung

Die besten Voraussetzungen für hochwertige Bio-Milch sind Fütterung und die artgemäße Tierhaltung der Milchkühe: 365 Tage in Bewegung – hier gibt es keine Ausnahmeregelung mehr – das sind die strengen Richtlinien, die Ja! Natürlich seinen Bio-Milchbauern setzt. Das bedeutet, die Tiere verbringen die Sommermonate unter ihren Artgenossen an der frischen Luft, auf den Bergalmen und Wiesen mit viel Auslauf – hier sind mindestens 120 Tage vorgeschrieben. Und auch in den kalten Wintermonaten haben die Milchkühe in eigenen Laufställen volle Bewegungsfreiheit, können nach Belieben fressen, schlafen und ins Freie gehen.

Regelmäßige Kontrollen, strenger als vom Gesetz vorgeschrieben und durchgeführt durch unabhängige, staatlich autorisierte Prüfstellen, sichern die Richtlinien für die artgemäße Tierhaltung.

Die Kälber

Wir unterscheiden bei Ja! Natürlich zwischen Kälbern in der Milchwirtschaft und Kälbern, die als Bio-Jungrind aufgezogen werden. In der Milchwirtschaft bleibt es den Bio-Bauern überlassen, wann sie die Kälber von der Mutterkuh trennen. In der Praxis wird das Kalb nach einigen Tagen mit Bio-Milch aufgezogen. Den Kälbern muss unmittelbar nach der Geburt für mind. 1 Woche Kolostralmilch verabreicht und Kontakt zwischen Artgenossen gewährleistet werden. Diese Anforderung gilt verbindlich für alle Ja! Natürlich Bio-Milchlieferanten.

Bio-Info

Artenvielfalt durch Bio-Landwirtschaft. Das kühle Klima und die oft nur schwer zugänglichen Almen in höheren Lagen erforderten Rinderrassen, die widerstandsfähig und trittsicher sind. Ja! Natürlich unterstützt das Wiederaufleben des heimischen Pinzgauer Rindes, einer alten Nutztierrasse, mit der alljährlich Ersteigerung eines Zuchtstiers.

Über Bio-BloggerIn Ulli134 Artikel

Bio-Bloggerin mit Herzblut. Die schönen Dinge des Lebens (Natur, Garten, Essen, Texten, Fotografieren) standen schon seit jeher auf meiner Lebensagenda. Wie schön, bei Ja! Natürlich gelandet zu sein, wo ich all die Bereiche, denen meine Leidenschaft gehört, umsetzen kann. Eine vielseitig spannende und interessante Herausforderung, die mir tagtäglich Einblicke in die anspruchsvolle [...]

Kommentare (11)

Gabriele Fauland sagt

Sehr geehrtes Ja Natürlich- Team! Ich freue mich sehr über die artgerechte Tierhaltung und die strengen Richtlinien der Ja Natürlich - Milchwirtschaft und beziehe selber ausschließlich diese Milch -und Milchprodukte! 2 Fragen beschäftigen mich dennoch: 1. Wie und wo werden Ja Natürlich- Kühe und - Kälber geschlachtet? Kürzlich sind ja in den Medien die grausamen Schlachtungs- und Transportmethoden in österreichischen Schlachthöfen aufgezeigt worden, von denen die breite Masse der Bevölkerung nichts wusste! 2. Warum wird die Ja Natürlich - Milch homogenisiert ? Ist es nicht so , dass beim Prozess der Homogenisierung das Milchfett in kleinste Fettkügelchen zerlegt wird, die ungehindert und "unverdaut" über die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf gelangen und somit gesundheitlich unvorteilhaft oder sogar schädlich sein kònnen? Freundliche Grüße , Gabriele Fauland

Daniela sagt

Liebes Ja! Natürlich Team! Ich finde es sehr gut, dass sich in Sachen artgerechter Tierhaltung bei euch schon einiges tut! Dass eure Milch homogenisiert wird, ist für mich leider immer noch der Grund warum ich in die U-Bahn steige und meine Milch beim denn's Biomarkt kaufe und nicht bei meinem Billa ums Eck. Die Kühe, die die dennree Demeter Milch produzieren, dürfen auch ihre Hörner behalten. Ich hoffe, dass diese traditionelle Milch sich auch bald von euch in meiner Billa Filiale findet :)

Ulli Cecerle-Uitz sagt

Liebe Gabriele, liebe Daniela. SCHLACHTUNG: Alle Tiere, deren Fleisch für Ja! Natürlich genutzt wird, werden in Schlachthöfen geschlachtet – über Bedingungen und Verantwortung bezüglich Tiertransport und Schlachtungen gibt’s hier detaillierte Infos: http://www.janatuerlich.at/Ja__Natuerlich/Bio_Aktuell/Schlachtung/Schlachtung/Content.aspx Ja! Natürlich hält, sofern möglich, durch regionale Schlachtungen die Transportwege kurz – damit sind unnötige Wartezeiten und Stress für die Tiere vermieden. So werden Ja! Natürlich Freilandschweine beispielsweise regional im Waldviertel geschlachtet, da alle Betriebe dort ansässig sind. Einige Landwirte bringen ihre Tiere auch selbst zum Schlachthof und sind beim Verladen dabei. Die Schlachtung von Bio-Tieren erfolgt meist getrennt und gesondert von konventionellen Tieren. Am Schlachthof bzw. bei der Schlachtung muss immer ein Tierarzt (gesetzliche Regelung) anwesend sein – das ist bei der Hofschlachtung übrigens nicht verpflichtend. Der Tierarzt führt auch eine Lebendtierbeschau durch und kontrolliert die Tiere auf mögliche Beeinträchtigungen oder Verletzungen. Unabhängig davon hat die Schlachtung möglichst schonend für die Tiere zu erfolgen, um unnötigen Stress und Leid für die Tiere zu vermeiden. Unsere Schlachtbetriebe werden zudem regelmäßig bezüglich sachgemäßer Betäubung und Schlachtung auch durch unabhängige Kontrollstellen und REWE-interne Experten kontrolliert. HOMOGENISIERUNG: „Homogenisiert“ ist eine FREIWILLIGE Deklaration auf den Milch-Verpackungen. Das Verfahren ist sowohl bei unserer Bio-Heublumenmilch und auch bei den Sorten der länger frischen Bio-Milch (laktosefrei, Vollmilch und fettarm) angewandt. Wir haben uns zwecks Transparenz entschieden, die Deklaration anzugeben. Homogenisieren hat allerdings nichts mit H-Milch zu tun! H-Milch wird durch eine Ultrahocherhitzung bei ca. 120°C über mehrere Minuten haltbar gemacht. Keine Ja! Natürlich Trinkmilch wird ultrahocherhitzt. Beim Homogenisieren werden durch Druck die Fettkügelchen zerkleinert. Dies ist notwendig, damit der Rahm nicht aufschwimmt. Wir haben auch versucht, die Milch nicht zu homogenisieren – das war aber nicht möglich. Denn ohne Homogenisierung entsteht eine derart feste Rahmschicht, dass die Milch nicht mehr aus der Packung fließen kann. Daher haben wir uns entschlossen, den Homogenisierungsdruck so weit zu vermindern wie möglich, um die Milchqualität best möglich zu schonen. Ein Verlust der Vitamine ist also in diesem Verfahren nicht zu befürchten. Vitamine gehen durch Erhitzung verloren. Dieses Verfahren – die Pasteurisierung – ist gesetzlich vorgeschrieben. Auch hier haben wir eine möglichst schonende Temperatur gewählt.

Sandra sagt

Ich sehe, dass es nur mehr die "länger frisch" Milch gibt, die ewig hält. Wo ist die echt frische Milch hinverschwunden? Das ist ein austricksen des Konsumenten, denn eine zeitlang hat es zumindest beide nebeneinander gegeben, wobei das "länger frisch" so klein vermerkt war, dass man die wirklich frische Milch, die eben nur wenige Tage hält, im Kühlregal suchen musste.. Finde ich sehr schade, dass gerade eine Bio-Marke nicht frische Milch zur Verfügung stellt..:(

Margit Fensl sagt

Liebe Sandra, unsere frische Bio-Milch ist jetzt durch die frische Bio-Heublumenmilch ausgetauscht, die beste Milch in Österreich und bei BILLA, MERKUR und ADEG erhältlich. Hier findest du mehr Infos zu dieser hochwertigsten Bio-Milch! http://blog.janatuerlich.at/blog-post/2016/01/05/die-bio-heumilch-ist-die-neue-vollmilch/ Herzliche Grüße Margit

Franz FURKA sagt

Lasst den Tieren ihre Würde ! Daher: keine Kühe OHNE HÖRNER ! Sind auch wichtig zur Regulierung der Körpertemperatur ! Echt BIO ist daher nur die Milch von Kühen MIT HÖRNERN ! ! !

Ulli Cecerle-Uitz sagt

Lieber Franz Furka. Die Enthornung ist in der Bio-Landwirtschaft grundsätzlich gesetzlich zugelassen: Es liegt die Entscheidung beim Landwirten, der das Risiko für Mensch und Tier im Umgang mit behornten Tieren verantworten muss. Die Tiere fechten naturgemäß Rangordnungen aus. Selbst in den größeren Laufställen kann es zu Verletzungen der Tiere untereinander und zu Verletzungen der Menschen kommen. Die Ausführung der Enthornung ist allerdings nur mit entsprechender Betäubung und Schmerzausschaltung durchzuführen. Ja! Natürlich schafft selbständig mit eigenen Richtlinien Bedingungen, die eine artgemäße Tierhaltung laufend optimieren. Dazu gehört in diesem Fall eine Schmerzbehandlung (zusätzliche Behandlung der Schmerzen nach dem Eingriff), die von den Ja! Natürlich Bio-Bauern verpflichtend durchgeführt werden muss. Dass wir noch nicht am Ende des Weges angelangt sind, dessen sind wir uns bewusst. Bio bedeutet Entwicklung. Gemeinsam mit den Tierhaltern suchen wir laufend nach Lösungen, die unseren hohen Ansprüchen – und den Ansprüchen unserer KonsumentInnen – in ethischer Hinsicht und einer artgemäßen Tierhaltung entsprechen.

Martin Mixan sagt

.....wenn meine Wochenration (5l) Rohmilch vom Bauern verbraucht war, habe ich mir dann doch ab und zu mit der Frischmilch von Ja Natürlich ausgeholfen. Leider musste ich feststellen das aber die Milch inzwischen homogenisiert wird, daher werden Milchprodukte von JA Natürlich nicht mehr von mir gekauft. Das ja! Natürlich ist jetzt ein NEIN! Natürlich geworden. Schade!

Lisa sagt

Hallo,
ich habe diese Woche eine Reportage im Fernsehen über Milch gesehen, da war unter anderem auch ein Milchbauer aus der Schweiz. Dieser hat erzählt, dass in der Schweiz die Milch nicht homogenisiert wird. Daher meine Frage, dies müsste doch auch in Österreich möglich sein und wäre sicher ein tolles innovatives Produkt der Marke ja! Natürlich.?! Ich finde überhaupt, dass der Bauer aus der Schweiz seine Tiere perfekt hält - so würde man sich das überall wünschen und auch von der Marke ja! Natürlich. wünschen. Die Tiere werden nicht enthornt, die Verletzung ist hier ja eigentlich nur eine Ausrede, denn es geht ja hier eigentlich mehr um den Platz der dann bei Tieren mit Hörnern notwendig wäre. Ich bin froh, dass es die Marke ja! Natürlich. gibt, da ihr schon mehr macht als bei anderen Produkten, aber leider finde ich trotzdem, dass da noch Spielraum ist - unter dem Wort natürlich stellt man sich ja auch wirklich Natur vor, aber das ist halt trotzdem leider nicht der Fall und vom Bauern direkt kaufen geht halt leider in einer Großstadt nicht wirklich :(
Natürliche Milch, also nicht homogenisiert, von natürlich Kühen, mit Hörnern, die Auslauf haben und sich natürlich paaren können wann sie wollen und nicht künstlich vom Bauern geschwängert werden und die ihre Kälber bei sich behalten können und nicht 2 Stunden nach der Geburt entrissen werden und gutes wertvolles Fressen bekommen - das ist Natur! Da wäre ich bereit mehr zu zahlen!

LG

Ulli Cecerle-Uitz/Ja! Natürlich sagt

Liebe Lisa, danke für dein Interesse. Zu deinen Fragen:
1. Homogenisierung: Alle unsere Bio-Milchsorten werden homogenisiert, um das Aufrahmen zu verhindern. Die Bio-Heublumenmilch ist hingegen schonender homogenisiert, deshalb rahmt sie leicht auf. Die Deklaration der Homogenisierung muss nicht zwingend auf der Packung angegeben werden. Wir haben uns jedoch entschieden, zugunsten von transparenter Kundeninformation den Verarbeitungsprozess der Homogenisierung (Fetttröpfchen werden durch Druck zerkleinert) bei der Heublumenmilch anzugeben. Sei versichert, dass es sich bei unserer Bio-Heumilch um ein hochwertiges Premiumprodukt mit vielen Vorteilen für Mensch, Tier und Umwelt handelt.

2. Enthornung: Die Enthornung ist in der Bio-Landwirtschaft grundsätzlich gesetzlich zugelassen: Es liegt die Entscheidung beim Landwirten, der das Risiko für Mensch und Tier im Umgang mit behornten Tieren verantworten muss. Die Tiere fechten naturgemäß Rangordnungen aus. Selbst in den größeren Laufställen kann es zu Verletzungen der Tiere untereinander und zu Verletzungen der Menschen kommen. Die Ausführung der Enthornung ist allerdings nur mit entsprechender Betäubung und Schmerzausschaltung durchzuführen. Ja! Natürlich schafft selbständig mit eigenen Richtlinien Bedingungen, die eine artgemäße Tierhaltung laufend optimieren. Dazu gehört in diesem Fall eine Schmerzbehandlung (zusätzliche Behandlung der Schmerzen nach dem Eingriff), die von den Ja! Natürlich Bio-Bauern verpflichtend durchgeführt werden muss. Dass wir noch nicht am Ende des Weges angelangt sind, dessen sind wir uns bewusst. Bio bedeutet Entwicklung. Gemeinsam mit den Tierhaltern suchen wir laufend nach Lösungen, die unseren hohen Ansprüchen – und den Ansprüchen unserer KonsumentInnen – in ethischer Hinsicht und einer artgemäßen Tierhaltung entsprechen.

3. Kälber: Grundsätzlich unterscheiden wir bei Ja! Natürlich zwischen Kälbern in der Milchwirtschaft und Kälbern, die als Bio-Jungrind aufgezogen werden:
In der Ja! Natürlich Jungrinderzucht wachsen die Kälber beim Muttertier auf (mind. 6 Monate) und leben ganz natürlich im Herdenverband (Mutterkuhhaltung). Ein Bio-Bauer hat im Durchschnitt 10 bis 15 Tiere und somit ist eine intensive Betreuung und Zuwendung gegeben. Und während des Sommers sind die Tiere auf der Weide und auf Almen. In der Mutterkuhhaltung werden die männlichen und weiblichen Tiere aufgezogen (Bio-Weidejungrind).

In der Milchwirtschaft bleibt es den Bio-Bauern überlassen, wann sie die Kälber von der Mutterkuh trennen. Aber in der Praxis wird das Kalb nach einigen Tagen mit Bio-Milch aufgezogen und die Mutterkuh gemolken. Den Kälbern muss unmittelbar nach der Geburt für mind. 1 Woche Kolostralmilch verabreicht und Kontakt zwischen Artgenossen gewährleistet werden. Diese Anforderung gilt verbindlich für alle Ja! Natürlich Bio-Milchlieferanten. In der Milchwirtschaft werden die weiblichen Kälber für die Nachzucht bzw. als spätere Milchkühe groß gezogen, die männlichen Kälber werden gemästet (Milchmastkälber, Vollmilchkälber).

Georg Pöchtrager sagt

Sehr geehrtes Ja Natürlich Team! Sehr geehrte Frau Ulli Cecerle-Uitz!
Ich habe durch Zufall diese Seite gesehen. Ich möchte Folgende Punkte anmerken:
1. Diese grasende Kuh ist werde ein Milchkuh noch ist sie aus den Hohen Tauern. Es handelt sich um eine Mutterkuh aus dem Mühlviertel. Das Bild ist bei einem Bericht über Mutterkuhhaltung auf meinem Betrieb entstanden.
2. Ich bin nicht mehr Ja Natürlich Lieferant, da ich nicht bereit bin verschärfte Richtlinien zu erfüllen ohne das diese finanziell abgegolten werden. Es ist Schade, aber so ist es.

Mfg Georg Pöchtrager

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