Bio-Garten Tutorial: Kräuter selbst trocknen

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In unserer Serie „Aus Bio-Gärtnerhand“ stellen wir laufend in Mini-Tutorials Tipps und Tricks für den Bio-Garten vor – von der Anleitung zum Mini-Gewächshaus, dem Bau eines Mini-Hochbeets bis zum richtigen Mischkultur-Mix. Wir finden: Bio-Garteln hält fit! Und damit ist nicht nur die Bewegung für Arme, Beine und Gehirn gemeint. Schließlich ist es doch mit dem nachhaltigen Naturgarten so: Geht’s den Nutzpflanzen, dem Boden und den Nützlingen gut, geht’s uns allen gut – der Kreislauf zwischen Mensch, Tier und Umwelt schließt sich.

Herzlich willkommen im Bio-Garten von Ja! Natürlich.

Heute zeigen wir Euch, wie man Bio-Kräuter ganz einfach selbst trocknen kann. Die kleinen Büschel eignen sich als ‚Duftsäckchen‘ für Kästen, für Tees aber auch als kleines Geschenk für liebe Freunde.

Kräuter, die ursprünglich aus den Mittelmeerländern kommen, eignen sich übrigens hervorragend zum Trocknen. Diese können ihr Aroma sogar intensivieren. Hierzu zählen beispielsweise Majoran, Oregano, Rosmarin, Salbei, Thymian, Lavendel und Pfefferminze.

Und so geht’s:

  1. Zuerst die frischen Bio-Kräuter vorbereiten, indem kleine Büschel von den jeweiligen Lieblingskräutern abzupft werden. Am besten macht man das an einem regenfreien Vormittag. Haben die Pflanzen die Tage davor viel Sonne abbekommen, ist das Aroma intensiver.
  2. Nun wird ein Stück Bast oder Schnur um die Kräuterbüscheln gewickelt. Wichtig ist, die Kräuter nicht zu eng zusammen zu binden, da sonst Schimmel entstehen kann. Waschen sollte man die Kräuter übrigens nicht.
  3. Zum Trocknen die Kräuter kopfüber an einen trockenen und windgeschützten Ort hängen. Die Kräutertrocknung an der Luft ist die schonendste Variante. Dabei sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Die ideale Trocknungszeit beträgt 3-4 Tage.
Übrigens:
  • Die Ja! Natürlich Bio-Kräuter kommen von Bio-Bauern Binder aus der Nationalpark Region Neusiedler See – Seewinkel. Dort werden sie ohne chemisch-synthetische Spritzmittel sowie künstliche Dünger aufgezogen.
  • Kräuter können in der Küche vielseitig eingesetzt werden und sind ein wunderbares Sinneserlebnis.
  • Für Kräuter braucht man keinen ausgeprägten grünen Daumen. Unter ein wenig Aufmerksamkeit und liebevoller Pflege laufen sie zu Höchstformen auf. Und: je fleißiger geerntet wird, desto schöner wachsen sie nach.
  • Kekse, Salze und Öle – aus Kräutern lassen sich weitere tolle Goodies zubereiten
Über Bio-BloggerIn Rebecca12 Artikel

Meine Leidenschaft für Lebensmittel hat schon im frühen Kindesalter begonnen. Daran waren meine Eltern mit ihrem Restaurant wohl nicht ganz unschuldig. Am liebsten rührte ich vorsichtig in den Tagessuppen herum, unterhielt Gäste und zapfte hinter der Bar auf einer Getränkekiste für meinen Papa ein kleines Bier mit Schaumhaube. Meinen Bezug zu Lebensmittel konnte ich schließlich in [...]

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