Kräuterwaffel mit Vogelmiere

Weiterlesen

Nach den langen Wintermonaten müssen wir den müden Organismus wieder in Schwung bringen. Bewegung, viel frische Luft und das erste Grün der Frühjahrskräuter wecken die Lebensgeister. Also, Wildkräuter sammeln, Kräuter ernten und möglichst oft und vielseitig verwenden. Die Vogelmiere ist neben Giersch und Brennnessel eine der ersten, die sich im Frühling blicken lässt und wächst unaufhörlich bis in den Herbst hinein. Im Garten wird sie oft als lästiges Unkraut gesehen und ausgezupft, genau das Gegenteil hat sich dieses kleine, unscheinbare Kräutlein aber verdient.

So oft wie möglich, raus in die frische Luft, Sonne tanken und den Vitamin D Haushalt auffüllen.

Andrea Rieder
Vogelmiere:

Die Vogelmiere (Stellaria media) gehört zur Familie der Nelkengewächse. Es gibt kaum einen Platz wo diese Pflanze nicht wächst. Vielseitig sind die Möglichkeiten sie in unseren Speiseplan einzubauen. Über den Salat gestreut, im Kräutersalz, in Suppen, grünen Smoothies oder Wildkräuterpestos überzeugt sie uns mit ihrem Geschmack. Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen Vitamin A und C, Selen, Zink, all diese Inhaltsstoffe werden ihr nachgesagt. Nicht nur in der Küche als Geschmacksträger ist sie gern gesehen, ihre Kraft hat schon Pfarrer Kneipp erkannt. Mit all ihren Eigenschaften kann sie zur Hautpflege, als Tee, in Salben, Bädern und Kompressen angewendet werden.

161201_janatuerlich_kraeuterwaffeln_squaremagazin_22 161201_janatuerlich_kraeuterwaffeln_squaremagazin_22

Kräuterwaffel Zutaten:

  • 150g Ja! Natürlich Karotten
  • 50g Ja! Natürlich Sellerie
  • 50g Ja! Natürlich Pastinaken (oder Gemüse nach Wahl)
  • ½ Ja! Natürlich Zwiebel
  • 1 -2 Handvoll frische Vogelmiere (oder Kräuter nach Wahl)
  • 250 g Ja! Natürlich Dinkelmehl
  • 1/4 l Ja! Natürlich Milch
  • 2 Ja! Natürlich Eier
  • 20 ml Mineralwasser
  • Kräutersalz, Galgant, Muskatnuss

Zubereitung:

  1. Zuerst die Kräuter fein hacken.
  2. Das Gemüse gut putzen und fein reiben. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden.
  3. Alle Zutaten zusammengeben und zu einem homogenen Teig rühren.
  4. Im heißen Waffeleisen zu knuprigen Waffeln heraus backen.
  5. Mit Sauerrahmdip und Vogerlsalat servieren und genießen.
161201_janatuerlich_kraeuterwaffeln_squaremagazin_8 161201_janatuerlich_kraeuterwaffeln_squaremagazin_8
Tipp:

Falls für die Kräuterwaffel getrocknete Kräuter verwendet werden, wird die Menge der Kräuter verringert, und diese lässt man mindestens 15 Minuten im Teig quellen, damit sie ihr Aroma entfalten können. Besonders wohlschmeckend sind die Kräuter und Wildkräuter wenn man sie frisch verwendet. Man kann die Ja! Natürlich Kräuter im Topf (Schnittlauch, Petersilie, und Co) auch in der kalten Jahreszeit wunderbar am Fensterbrett halten und hat so immer einen Vorrat an frischen Kräutern.

Urlauben bei Andrea Rieder

Auf dem Bauernhof der Kräuter-Expertin kann man Bio hautnah miterleben. Im Nationalpark Hohe Tauern gelegen ist Andrea Rieders Hof Ausgangspunkt für ein vielfältiges Urlaubsprogramm. Abschalten auf der Almwiese und die unberührte Natur genießen oder den anspruchsvollen Tauernradweg entdecken – von Action bis Entspannung hat Österreichs größter Nationalpark alles zu bieten.

Mehr Infos gibt’s auf unserer Webseite.

Über Bio-BloggerIn Andrea42 Artikel

Kräuter haben mein Leben von klein auf „mit gelebt“. Es war in meiner Familie immer selbstverständlich, diese beim Kochen in vielfältigster Art und Weise zu verwenden und zu genießen. Sauerampfer, Gänseblümchen und Co wurden auf dem Schulweg gegessen. Bei all den kleineren und größeren Blessuren die einem im Leben begleiten, wurde mit Ringelblumensalbe, Arnikatinktur, [...]

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Kommentar verfassen

Absenden

* erforderlich (E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht)