Wildkräuterpaste mit Löwenzahn

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Das Frühjahr ist da und viele Wildkräuter wie Löwenzahn, Sauerampfer, Schafgarbe und Giersch sind jetzt in der  Natur zu finden. Die Kraftpakete aus der Natur spenden positive Energie für den ganzen Körper. Die Wildkräuter oder auch Schnittlauch, Petersilie und Co aus dem Garten  lassen sich wunderbar zu Pestos und Kräuterpaste weiter verarbeiten, diese sind zur weiteren Verwendung zu Nudeln, als Pizzabelag, als Brotaufstrich oder zum Salatdressing ein Genuss und gesunde Aufwertung auf unserem Speiseplan. Los geht’s zum Sammeln, Verarbeiten und Genießen.

Kräutertipp: Löwenzahn (Taraxacum)

Jeder von uns kennt ihn – den Löwenzahn, wenn er im Frühjahr die Wiesen mit seinem wunderbaren gelb überzieht. Die Löwenzahnblätter mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen darf man aber nur vor der Blüte in der Küche verwenden. Die Blüte kann wunderbar zu Löwenzahnsirup oder Löwenzahnhonig weiterverarbeitet werden.

Auch für das Wohlbefinden und die Gesundheit wird dem Löwenzahn mit seinen Blättern, der Blüte, den geschlossenen Knospen und der Wurzel seit Alters her, nur Gutes nachgesagt. Er verbessert den gesamten Stoffwechsel und hilft dem Körper, sich zu reinigen. Als Tee bietet er sich für eine reinigende Frühjahrskur an. Alle Teile können sowohl roh als auch gedünstet, gebraten oder gekocht, als Tee, als Salbe oder Tinktur verwendet werden. Diese Frühjahrspflanze ist wahrlich eine Bereicherung für jede Küche, viele Teemischungen und jede Hausapotheke!

Zutaten

Zubereitung

  1. Die frischen Kräuter, wenn nötig kurz mit Wasser waschen, trocken tupfen und zerkleinern.
  2. Die Pinienkerne können vor dem Mörsern in einer Pfanne kurz ohne Öl geröstet werden, bis sie eine ganz leichte Bräune bekommen. Überkühlen lassen.
  3. Die Sonnenblumenkerne, Pinienkerne, den zerkleinerten Knoblauch, sowie die grob geschnittenen Kräuter werden zusammen in ein Mörsergefäß gegeben und mit dem Stößel ordentlich gemörsert. Oder das Ganze mit dem Mixstab verarbeiten.
  4. Anschließend das Öl hinzufügen und gründlich miteinander vermengen. Salz (nach Bedarf) zufügen.
  5. In kleine Gläser abfüllen ( Luftblasen entweichen lassen), gut verschließen, beschriften und kühl aufbewahren.

„Saisonal, regional und biologisch“, das sollten wir, wann immer es möglich ist, beachten.

Über Bio-BloggerIn Andrea42 Artikel

Kräuter haben mein Leben von klein auf „mit gelebt“. Es war in meiner Familie immer selbstverständlich, diese beim Kochen in vielfältigster Art und Weise zu verwenden und zu genießen. Sauerampfer, Gänseblümchen und Co wurden auf dem Schulweg gegessen. Bei all den kleineren und größeren Blessuren die einem im Leben begleiten, wurde mit Ringelblumensalbe, Arnikatinktur, [...]

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