Selbstgemachter Thymian-Balsam

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Jetzt ist wieder Hochsaison für Husten und Erkältungen. Mitteln aus der Natur können Erleichterung bringen und den Körper unterstützen. Thymian, Holunder, Mädesüß, Lindenblüten sind nur einige „der Helfer“ aus der Natur.

Thymian:

„Der nächste Husten kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt!“  Schon von je her wird die Wirkung des Thymians als hervorragendes Mittel bei Husten beschrieben und das ist auch bis heute so geblieben. Das Wirkungsspektrum des Thymians ist sehr groß, als Tee – übrigens Hustentee sollte immer mit Honig gesüßt werden –, als Sirup oder als Balsam ist das Kraut ein kraftvoller Genesungsbegleiter.

Vielseitig sind auch seine Verwendungsmöglichkeit in der Küche, wo er vielerlei von Gerichten zu Würze und besserer Verdaulichkeit verhilft, beim Räuchern und für Wohlfühlrezepte.

Wir alle sind gefordert für unsere Gesundheit Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehört neben einer bewussten, abwechslungsreichen Ernährung, Sport und Fitness ganz besonders ein sorgfältiger Umgang mit unserem Körper, mit uns selbst.

Andrea Rieder

Thymianbalsam: 50 ml

Dieser duftende Balsam eignet sich sowohl als Hustenbalsam, als auch als Handcreme für beanspruchte Hände und als Fußbalsam zur Regeneration der Kräfte in anstrengenden Zeiten.

Zutaten für Thymianbalsam:

  • 25 g Bio-Öl Auszug Thymianöl siehe Herstellung Ringelblumenöl
  • 15 g Kokosöl
  • 15 g Sheabutter
  • 5 g Bienenwachs
  • 1 Tr. äth. Öl Angelika
  • 9 Tr. äth. Öl Thymian linalool
  • 7 Tr. äth. Öl Silbertanne
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Zubereitung:

  1. Bio-Thymian-Öl Auszug dieser wird gleich dem Ringelblumenöl hergestellt, hier nochmals in Kürze: in ein Schraubglas werden 1/3 voll, geschnittener Bio-Thymian und einige Spitzwegerichblätter gefüllt. Mit der doppelten Menge Bio-Öl (kalt gepresst und in Bio-Qualität) übergossen, Glas zuschrauben und im Wasserbad ca. 1 – 2 Stunden köcheln. Im Wasserbad abkühlen lassen und am nächsten Tag noch einmal wiederholen. Wenn frische Kräuter zur Verfügung stehen werden diese verwendet; man kann die Kräuteröle aber auch mit getrockneten Kräutern herstellen.
  2. Im Wasserbad das Bienenwachs schmelzen, Öl Auszug dazu geben, nochmals rühren, bis sich das Bienenwachs restlos aufgelöst hat.
  3. Die Ölschmelze aus dem Wasserbad nehmen, Kokosöl und die Sheabutter in kleinen Stücken zugegeben.
  4. Rühren, bis diese geschmolzen sind. Auf handwarm abkühlen lassen und die ätherischen Öle unterrühren.
  5. Abfüllen und beschriften. Wichtig – Tiegel immer erst nach dem vollständigen Abkühlen verschließen, da sich sonst am Deckel Wassertropfen bilden. Diese beeinträchtigen die Haltbarkeit.
Tipp:

Beim Salbenrühren ist Sauberkeit oberstes Gebot! Geräte und Arbeitsplatz vorher mit Alkohol besprühen oder abwischen, bzw. auskochen.

Für mehr Information über den Thymian gibt es eine Broschüre vom Hollersbacher Kräutergarten www.hollersbacher.at.

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Über Bio-BloggerIn Andrea42 Artikel

Kräuter haben mein Leben von klein auf „mit gelebt“. Es war in meiner Familie immer selbstverständlich, diese beim Kochen in vielfältigster Art und Weise zu verwenden und zu genießen. Sauerampfer, Gänseblümchen und Co wurden auf dem Schulweg gegessen. Bei all den kleineren und größeren Blessuren die einem im Leben begleiten, wurde mit Ringelblumensalbe, Arnikatinktur, [...]

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