Bio-Bäuerin Andrea Rieder kocht Erdbeer-Rhabarbermarmelade ein

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Erdbeerzeit, ein Geschmack der verzaubert, von dem wir nicht genug bekommen und den wir so gerne einfangen und lange haltbar machen wollen. Als Marmelade können wir die Früchte auch dann noch genießen, wenn die Erdbeerzeit schon vorbei ist. Selbst gemachte Marmelade mit den verschiedensten Früchten schmeckt doch immer noch am besten. Mit kleinen Mengen anfangen, sauber arbeiten, dann steht dem Einkoch Erfolg nichts mehr im Weg. Früchte zusammenmischen, mit feinen Kräutern, wie Melisse, Zitronenverbene oder Pfefferminze verfeinern, der Geschmacksvielfalt sind keine Grenzen gesetzt.

 

Melisse (Melissa officinalis)

Die Zitronenmelisse ist eines der klassischen Küchen- und Heilkräuter, die in keinem Garten fehlen darf. Melisse duftet und schmeckt nach frischen fruchtigen Zitronen und ist eines der beliebtesten Gewürzkräuter. Melisse ist also der ideale Entspannungstee und bestens geeignet im Kräuterkissen. Die Zitronenmelisse ist ein richtiges Sonnenkraut, sie steht für ein sonniges Gemüt und am aromatischsten ist das Kraut vor der Blüte.

Zutaten für die Marmelade:

Zubereitung:

  1. Die Erdbeeren sauber putzen, waschen und halbieren.
  2. Den Rhabarber sauber putzen, waschen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden.
  3. Die Früchte mischen, den Gelierzucker dazugeben und einige Stunde zugedeckt stehen lassen.
  4. Die Früchte/ Zuckermasse unter rühren, nach Anleitung aufkochen und die zu einem Büschel zusammengebundene Melisse mit kochen lassen.
  5. Nach der angegeben Zeit Gelierprobe machen, die Melisse herausgeben und die Marmelade in saubere Gläser abfüllen. Die Gläser vor dem Einfüllen heiß ausspülen, sonst können sie durch den Temperaturunterschied springen.
  6. Die Gläser möglichst randvoll einfüllen, gut verschließen und kurz auf den Kopf stellen.
Tipp

Wenn man einen unreifen Apfel zur Hand hat, kann man diesen mit kochen. Er enthält sehr viel Pektin, dadurch geliert das Eingekochte besonders gut.

Zur Erntezeit hat man von Obst und Gemüse meistens viel zu viel. Wohin damit – einkochen ist eine Möglichkeit den Genuss vom selbst Geernteten zu verlängern, Nahrung für den Winter haltbar zu machen und so auch in der kalten Jahreszeit Abwechslung in den Speiseplan zu bringen.

Übrigens - auf Andrea Rieders Biohof lässt sich's gut Urlauben

Unberührte Natur genießen und seltene Alpenblumen entdecken – im Nationalpark Hohe Tauern ist für alle etwas dabei. Am Bauernhof der Bio-Bäuerin stehen Mitmachen und Wohlfühlen am Programm. So wird Bio für die ganze Familie erlebbar.

Mehr Infos zu der Urlaubsregion Nationalpark Hohe Tauern findest du auf unserer Webseite!

Über Bio-BloggerIn Andrea29 Artikel

Kräuter haben mein Leben von klein auf „mit gelebt“. Es war in meiner Familie immer selbstverständlich, diese beim Kochen in vielfältigster Art und Weise zu verwenden und zu genießen. Sauerampfer, Gänseblümchen und Co wurden auf dem Schulweg gegessen. Bei all den kleineren und größeren Blessuren die einem im Leben begleiten, wurde mit Ringelblumensalbe, Arnikatinktur, [...]

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