Bio-Hirseaufstrich mit Petersilie

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Ob zum Frühstück oder als Abendessen, der Hirseaufstrich lässt sich ganz einfach zubereiten und ist vielfältig verwendbar. Hirse ist ein Universalgetreide, das leicht verdaulich ist und süß oder pikant herrlich schmeckt. Warm Frühstücken mit gekochtem Getreide hat gerade in der kalten Jahreszeit viele Vorzüge. Es macht uns lange satt, wärmt den Körper und hält uns fit.

Kräutertipp: Petersilie (Petroselinum crispum)

Petersilie ist wahrscheinlich das bekannteste und weitverbreitetste Küchenkraut bei uns, es enthält viele Vitalstoffe. Den je nach Sorte, glatten oder krausen Blättern wird unter anderem bei Sodbrennen und Aufstoßen und bei Völlegefühl, Linderung nachgesagt und sie sollen das Leistungsvermögen und die körpereigenen Abwehrkräfte steigern. Regelmäßiges Kauen von Petersilie hilft auch bei Mundgeruch.

Beim Kochen, in Grünsäften oder als Tee ist das Kraut ein unverzichtbarer Helfer und viel mehr als nur Dekoration am Tellerrand. „Gründzeug“ enthält neben den so wichtigen Bitterstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen, sehr viel Chlorophyll und sind grandiose natürliche Vitalstoffbomben. Chlorophyll ist das Farbpigment, das unter anderem die Pflanzen grün färbt, das Sonnenlicht speichert und in Energie umwandelt.

Zutaten für Hirseaufstrich

Zubereitung

  1. Hirse mit einem Schneebesen ins kochende Wasser einrühren. Etwas 5 Min. köcheln lassen und dann gut ausquellen lassen (ca. 20 Min.).
  2. Lauch sehr fein schneiden und den Apfel groß raspeln
  3. Beides in 1 EL Butter dünsten.
  4. Gehackte Kräuter zugeben und die Masse erkalten lassen.
  5. Die Kräutermasse mit der schaumig gerührten Butter und der erkalteten, kurz mit dem Stabmixer pürierten, Hirsemasse vermischen. Alles gut würzen.

Wenn man es erkannt hat, welche Power und Vitalität in grünen Lebensmittel stecken, sollten wir immer öfters beim Vorbeigehen einen Stängel abpflücken und essen. Ein richtiges Geschmackserlebnis und gut für unsere Gesundheit!

Über Bio-BloggerIn Andrea42 Artikel

Kräuter haben mein Leben von klein auf „mit gelebt“. Es war in meiner Familie immer selbstverständlich, diese beim Kochen in vielfältigster Art und Weise zu verwenden und zu genießen. Sauerampfer, Gänseblümchen und Co wurden auf dem Schulweg gegessen. Bei all den kleineren und größeren Blessuren die einem im Leben begleiten, wurde mit Ringelblumensalbe, Arnikatinktur, [...]

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