Carpaccio von Gurkenraritäten mit Erbsen-Minzcreme & Radieschenvinaigrette

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Erfrischend und leicht muss mein Essen im Hochsommer sein. Die Natur beschenkt uns wie immer genau mit den richtigen Lebensmitteln zur Saison. Gurken machen heuer besonders viel Freude, weil es erstmals in Österreich die wunderschönen und g’schmackigen Gurkenraritäten aus der Nationalparkregion Neusiedler See-Seewinkel im Supermarkt gibt. Ruhm, Ehre und Dank gebühren Bio-Bauern Erwin Binder dafür, der das Gemüse für Ja! Natürlich anbaut.

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Ich liebe Vielfalt, vor allem beim Gemüse. Da ist es wirklich nicht schwer, köstliche vegane Gerichte zu kreieren und es macht gleich doppelt Spaß. Damit die tolle Optik der Gurken besonders zur Geltung kommt, habe ich mir ein hauchdünnes Carpaccio überlegt, das ich mit fein-süßer Erbsen-Minzcreme und säuerlicher Radieschenvinaigrette kombiniere. Für eine herzhaft-würzige Komponente brauchen wir weder Fleisch noch Käse, ich liebe selbstgemachte Röstzwiebel, die runden das Gericht perfekt ab. Sowohl Gurken als auch Minze wirken kühlend und sind damit perfekt für heiße Tage. Ich wünsche Euch einen fantastischen, vielfältigen Bio-Sommer!

Zutaten für 2 Personen:

  • 500g Ja! Natürlich Bio-Gurkenraritäten
  • 80g Ja! Natürlich Radieschen
  • 100g Ja! Natürlich Schalotten (oder gleich mehr auf Vorrat machen)
  • 1-2 EL Ja! Natürlich Weizenmehl
  • 120g Ja! Natürlich Grüne Erbsen (TK), bei Zimmertemperatur aufgetaut
  • Eine Handvoll Ja! Natürlich Minze aus dem Kräutergarten und ein paar schöne Blätter extra zum Dekorieren
  • 2 EL Ja! Natürlich Olivenöl
  • 2 Ja! Natürlich Balsamicoessig „Condimento bianco“
  • 1 TL Ja! Natürlich Senf
  • 1 Ja! Natürlich Zitrone
  • Reichlich Ja! Natürlich Sonnenblumenöl zum Frittieren (je nach Topfhöhe, mind. 5 Finger hoch, damit die Schalotten schwimmen)
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
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Zubereitung:

  1. Zuerst bereite ich die Röstzwiebel vor. Es bietet sich an, gleich mehr zu machen, sie halten sich gut getrocknet locker ein paar Tage. Schalotten in feine Streifen schneiden, einsalzen und 5 Minuten stehen lassen. So entziehe ich ihnen etwas Wasser. Dann auf Küchenpapier abtrocknen und rundherum mit Mehl einstäuben.
  2. Öl mind. 6 cm hoch in einem Topf erhitzen. Zum Test ein Stück ins Öl werfen, wenn es zu sprudeln beginnt, kann es losgehen. Ich frittiere in mehreren Gängen, damit das Öl nie zu stark abkühlt. Fertig sind sie, wenn sie goldbraun sind. Mit einer Schöpfkelle aus dem Fett heben und auf Küchenpapier gut abtropfen lassen.
  3. Für den besonders erfrischenden Genuss die Teller vor dem Anrichten kurz im Eisfach kühlen.
  1. Für die Vinaigrette Radieschen in feine Würfel schneiden. 1 EL Olivenöl, 2 EL Balsamicoessig und 1 TL Senf verquirlen, mit den Radieschen vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Für die Erbsencreme die aufgetauten Erbsen mit 1 EL Olivenöl, einer Handvoll Minze fein pürieren, mit Salz abschmecken.
  1. Die Zitronenschale reibe ich ab, 1 EL Zitronensaft verteile ich auf zwei flachen, weiten Tellern.
  2. Die Gurkenraritäten schneide ich in hauchdünne Scheiben – mal längs, mal quer – um die Vielfalt auch optisch voll zur Geltung zu bringen und verteile die Scheiben auf den Tellern, ohne dass sie überlappen.
  3. Darüber kommt die Radieschenvinaigrette. Die Erbsencreme portioniere ich mit praktischen wiederverwendbaren Quetschflaschen in mehreren kleinen Tupfen, es funktioniert aber auch mit einem Spritzbeutel oder Teelöffel. Auf die Erbsencreme gebe die Röstzwiebel.
  4. Darüber kommen noch der Zitronenabrieb, die Minzeblätter und frisch gemahlener Pfeffer. Sofort servieren.

Zubereitungsdauer: 30 Minuten
Schwierigkeit: leicht
Genussfaktor: Eine erfrischende vegane Spielerei mit der optischen und geschmacklichen Vielfalt der Bio-Gurkenraritäten

Variations-Tipp:

Nach Belieben können Radieschenwürfel durch fein gehackten roten Paprika ersetzt werden.

Über Bio-BloggerIn Lisa109 Artikel

Nach einigen Jahren als externe Partnerin bin ich 2017 ins Ja! Natürlich Team gekommen und bin seither unter anderem für die Inhalte hier zuständig. Meine Begeisterung für gutes Essen, Nachhaltigkeit und biologische Landwirtschaft prägt mein Leben seit vielen Jahren sowohl beruflich als auch privat. Noch mehr darüber zu lernen und das Wissen von den vielen ExpertInnen bei und um Ja! [...]

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