Da haben wir den Bio-Salat: Jungpflanzen fürs eigene Beet sind da!

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Wer seine Samen nicht selber zieht, bekommt bei BILLA und MERKUR von Profi-Biogärtnern vorgezogene Bio-Jungpflanzen. Den Anfang machen unsere Salat- und Kohlgemüse, später folgen Beeren und weitere Gemüse wie z.B. Paprika, Gurken und Paradeiser. Der guten alten österreichischen Küche mag man nachsagen, sie wäre schwer, deftig und manchmal viel zu fett. Aber eines lassen wir uns seit jeher nicht nehmen – der frischeste und knackigste Salat kommt aus dem eigenen Garten!

Wer von der Ernte bis zum Marinieren nicht mehr als 5 Minuten in Kauf nehmen möchte, pflanzt sich am besten seinen eigenen Salat an. Und wer auf Bio auch beim Garteln nicht verzichtet, der hat die Wahl zwischen 8 Sorten Bio-Jungpflanzen.

Salatjungpflanzen ab März

  • Kopfsalat
  • Grazer Krauthäuptel
  • Lollo Mix
  • Eichblatt Mix
  • Pflücksalat

Kohl-/Wurzelgemüsejungpflanzen ab März

  • Kohlrabi
  • Brokkoli
  • Kraut
  • Sellerie
  • Karfiol

Worauf wir bei unseren Bio-Jungpflanzen Wert legen:

  • Samenfestes Saatgut der vorgezogenen Pflanzen
  • Produziert von der Familiengärtnerei Michael Höller in Großweikersdorf in Niederösterreich
  • Geeignet für den Anbau im Freiland
  • Ohne Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln*
  • Gentechnikfrei*
  • Einsatz von Nützlingen gegen Schädlinge
  • Organische Düngung

Woher kommen die Ja! Natürlich Gemüsejungpflanzen?

Wir beziehen unsere Jungpflanzen von der Gärtnerei Michael Höller aus Großweikersdorf im Schmidatal – die Schmida fließt durch Großweikersdorf. Angrenzend befindet sich der Wagram (langgestreckter Höhenzug), der das Tullnerfeld eingrenzt. Die Gärtnerei beheizt ihre Gewächshäuser mit nachwachsenden, CO2-neutralen Rohstoffen (Holz- und Sida-Hackschnitzel). Die Sida Pflanze ist ein Energieholz, welches auf ihren eigenen Feldern wächst. Den Betrieb „am Berg“ gibt es seit 30 Jahren. Bereits in 4. Generation produziert Familie Höller Gemüse- und Zierpflanzen in Großweikersdorf – biologisch bedeutet u.a. ohne chemisch-synthetische Spritzmittel und ohne künstliche Dünger. Hier erfährst du mehr über den Unterschied beim Bio-Garteln.

Der Profi-Biogärtner behilft sich bei Schädlingsbefall übrigens mit den gleichen natürlichen Mitteln wie der Hobby-Biogartler: Zum Beispiel mit Nützlingen. Denn das natürliche Gleichgewicht wird nur dann gehalten, wenn der sensible Kreislauf nicht gestört wird durch den Einsatz von Pestiziden und Kunstdüngern. Unsere Bio-Gartenexpertin Doris Kampas erklärt, warum die Bodengesundheit das halbe (Garten-)-Leben ist:

„Für das gesunde Gedeihen von Gemüse, Obst und auch Zierpflanzen ist ein Boden, der reich an Humus ist, Grundvoraussetzung. Andernfalls kümmern die Pflanzen vor sich hin, wachsen nicht ausreichend und sind anfällig für Krankheiten.“

Doris Kampas

Wo wächst Salat am besten?

Es muss nicht immer das Gemüsebeet oder Hochbeet sein! Blumentopf oder Balkonkisterl reichen schon, um Salat anzubauen. Er lässt sich gut mit vielen anderen Gemüsearten kombinieren, deshalb muss im Garten kein eigener Platz reserviert werden: Zwischen Paradeisern, Gurken oder Brokkoli bedeckt er den Boden, verhindert die Austrocknung der Erde und das Aufkommen von Unkraut und liefert ganz nebenbei gesundes Grün. Ein Mix von Gemüsepflanzen ist übrigens immer zu empfehlen, das hält Boden und Pflanzen gesund.

Wie gedeiht Salat optimal?

Alle Salate wollen Sonne, gedeihen aber auch im Halbschatten. Ein Ost- oder Westbalkon eignet sich also auch für den Salatanbau. Um Erkrankungen wie Mehltau oder lästige Mitesser wie Schnecken in Schach zu halten, ist es wichtig, zu viel Feuchtigkeit vom Salat fern zu halten. Das gelingt mit einem Mulch aus z.B. Elefantengras (Miscanthus), Dinkelspelzen oder Stroh. Mulch aus Gras oder Unkräutern ist weniger geeignet, weil sich die Schnecken hier gerne verkriechen.

Garten-Tipp

Salate lassen sich nahezu das ganze Jahr über anbauen. Eine Staffelung bei der Anpflanzung lässt sich ganz einfach ohne zusätzlichen Aufwand erreichen. Salatjungpflanzen und Samen von Pflück- und Kopfsalaten werden zur gleichen Zeit gepflanzt bzw. angebaut. Die weiter entwickelten Jungpflanzen können ca. 2 – 3 Wochen früher abgeerntet werden. Durch eine geschickte Kombination von früheren und späteren Sorten und das richtige Gießen erhält man dann laufend frische, verschiedene Salate.

Wann gibt es die Ja! Natürlich Bio-Jungpflanzen?

  • Ab März: Kohlgemüse, Salat und Sellerie
  • Ab Anfang April: Erdbeeren
  • Ab Mitte April: Beerensträucher, Gemüse
  • Ab Anfang Mai: Erdbeerampeln
  • Ab Mitte Juni: Naschgemüse

 

*gemäß EU-Bio-VO

Über Bio-BloggerIn Ja! Natürlich.21 Artikel

1994 – vor mehr als 20 Jahren – begann die Erfolgsgeschichte von Österreichs größter Bio-Marke. Heute bietet Ja! Natürlich in Zusammenarbeit mit über 7.000 Bauern rund 1.100 vorwiegend regionale, 100% palmölfreie Bioprodukte an. Zum Wohle von Mensch, Tier und Umwelt setzt sich der österreichische Bio-Pionier selbst höhere Qualitätsstandards als sie vom Gesetz vorgeschrieben [...]

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