Der Eier-Frische-Check

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Du willst wissen, wie alt ein Ei ist, ob es noch genießbar ist und wie man ein rohes Ei erkennt? Dann bist du hier genau richtig!

„Ist mein hart gekochtes Ei frisch?“

Die Schneidprobe: Frische, in Längsrichtung geschnittene Eier besitzen einen zentral gelagerten Eidotter und eine kleine Luftkammer im Gegensatz zu älteren Eiern, deren Eidotter zur Eierschale verlagert und die Luftkammer durch das verdunstete Wasser deutlich vergrößert ist.

„Ist mein rohes Ei frisch?“

Die Schwimmprobe: Frische Eier bleiben beim Einlegen in kaltes Wasser am Boden flach liegen, ein 14 Tage altes Ei hält sich fast senkrecht in der Schwebe und ein rund 4 Wochen altes Ei zeigt mit der stumpfen Spitze deutlich aus dem Wasser.

Das ist der Grund: Durch die poröse Eierschale verdunstet bei längerer Lagerung die Flüssigkeit und die Luftblase am stumpfen Ende vergrößert sich. Ein frisches Ei hat eine kleine Luftblase und das Ei bleibt somit leichter am Boden liegen. Ein älteres Ei mit größerer Luftblase steigt hingegen im Wasser auf.

„Ist mein Ei roh oder gekocht?“

Die Drehprobe: Wenn du dir nicht mehr sicher bist, ob du ein Ei bereits gekocht hast oder nicht, versuche sie auf dem Tisch zu drehen. “Eiert” es dabei, ist das Ei noch roh.

„Wie bleibt mein hart gekochtes Ei bis zu drei Monate lang haltbar?“

Zehn Minuten lang gekochte, nicht abgeschreckte, Eier sind bei Raumtemperatur für mindestens drei Monate haltbar. Die Haltbarkeit abgeschreckter Eier ist im Vergleich dazu deutlich reduziert: Denn durch das Abschrecken können Bakterien durch die Schale in das Innere des Eis gelangen und sich dort vermehren. Wie schnell die Bakterienanzahl steigt, hängt stark von der Lagertemperatur ab. Werden diese Eier bei Raumtemperatur gelagert, kann der Toleranzwert schon nach fünf Tagen überschritten sein.

„Ist mein Ei ein Bio-Ei?“

Woran man ein Bio-Ei erkennt, erfährst Du hier >>

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Ein köstliches Ei-Rezept:
Brokkoli-Suppe mit gebackenem Bio-Ei

Zutaten:
1 Bio-Brokkoli, 1 Bio-Zwiebel
5 EL Bio-Apfelessig, 600 ml Gemüsesuppe
2 große Bio-Kartoffeln, 50 ml Bio-Obers
4 Bio-Eier zum Kochen, 1 Bio-Ei zum Panieren
100 g Bio-Mehl, 50 g fein gemahlene Bio-Kürbiskerne
1 Bio-Knoblauchzehe, Bio-Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

und so geht´s >>

Es leben die Gockel-Küken!

Ja! Natürlich hat bereits 2013 mit dem Start des Gockel-Pionierprojekts das unnötige Töten männlicher Küken in der Eierproduktion beendet und damit einen wichtigen Meilenstein in der Tierhaltung gesetzt.

Und als größte Bio-Marke in Österreich hat unser Nein! Vorbildwirkung für alle. Beispielsweise unser Nein! zum – selbst in der Bio-Landwirtschaft üblichen – Töten von Gockel-Küken, nur weil sie keine Eier legen. Es freut uns, dass das Ja! zur Aufzucht der Gockel-Küken in artgemäßer Tierhaltung seit Anfang 2016 für viele Bio-Eierproduzenten zum Standard wurde. Diese österreichweite Lösung führt zu einer deutlichen Verbesserung in der Bio-Nutztierhaltung.

Ob Frühstücksei, Eiaufstrich, Hörnchen oder Eierspätzle: Sowohl unsere frischen wie auch unsere verarbeiteten Bio-Eier stammen zu 100 % aus Österreich und werden strengstens kontrolliert. Wo Ja! Natürlich draufsteht, ist eben garantiert sorgenfreier Genuss drin.

Über Bio-BloggerIn Margit80 Artikel

Ernährungsexpertin mit Bio-Leidenschaft. Ich studierte Ernährungswissenschaften: ein Studium, bei dem es sehr viel um die einzelnen Bestandteile der Lebensmittel geht. Da ich auch etwas über die Wirkung eines Lebensmittels in der Gesamtheit erfahren wollte, absolvierte ich weitere Ausbildungen: wie Ernährungslehre nach traditionell chinesischer Medizin, Lehrgang Heilkräuterkunde, [...]

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