Gebackener Mozzarella-Burger auf Paradeiserraritäten-Carpaccio

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Eigentlich finde ich Mozzarella ziemlich langweilig – zumindest in den herkömmlichen beliebten Rezepten. Daher habe ich mir eine Variante überlegt, in der er knusprig aufgepeppt wird. Die Hauptrolle spielen trotzdem die Tomaten. – Wer meint, bei diesem Rezept wurde mit dem Tomatenanteil etwas übertrieben, der kennt noch nicht das herrliche Aroma der Ja! Natürlich Paradeiserraritäten aus der Region Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel. Esst, soviel ihr könnt! Denn die besten Tomaten des Jahres gibt’s nur wenige Wochen!

Gebackenes ist übrigens gar nicht so ungesund, wie es oft heißt, wenn man ein paar Dinge beachtet: „Schwimmend ausbacken“ – also spart nicht mit Öl! Und es muss heiß genug sein, dann bildet sich rasch eine knusprige Hülle und das Gargut saugt sich nicht mit Fett voll. Verwendet frisches, hochwertiges Pflanzenöl, das auch hohe Temperaturen gut verträgt (ich nehme Bio-Rapsöl – Olivenöl sollte nur bis max. 180°C erhitzt werden) und legt Euer Gargut direkt aus der Pfanne auf Küchenpapier.

Zubereitung

  1. Panierstation vorbereiten: Eine Schüssel mit Mehl bereitstellen, in einer weiteren das Ei mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat verquirlen, in einer dritten Semmelbrösel und Sesam vermischen.
  2. Eine Mozzarellakugel quer in 3 Scheiben schneiden und etwas salzen.
  3. Die Scheiben panieren: leicht in Mehl wälzen, abklopfen, durch das Ei ziehen, abtropfen lassen, in Semmelbrösel wälzen, dann nochmals in Ei und nochmals in Semmelbrösel wälzen und gut festdrücken. Die Ei-Semmelbrösel-Schicht wird verdoppelt, da der Mozzarella, anders als etwa ein Schnitzel, sonst leicht ausläuft.
  4. Reichlich Rapsöl (mind. 2 Finger breit) in einer Pfanne erhitzen. Um zu testen, ob es heiß genug ist, den Stiel eines Holzkochlöffels ins Fett halten. Bilden sich Luftbläschen, kann es losgehen.
  5. Jede Scheibe einige Minuten goldgelb ausbacken, dabei ein Mal wenden und auf Küchenpapier gut abtropfen lassen.
  1. Die gewaschenen Tomaten mit einem sehr scharfen Messer so dünn wie möglich in Scheibchen schneiden und auf einem Teller anrichten. Zwiebel in sehr feine Streifen schneiden, Avocado in Scheiben schneiden und evt. mit etwas Zitronensaft beträufeln.
  1. Basilikumblätter vorsichtig waschen und trocken tupfen.
  2. Die Ochsenherztomate drei Mal quer durchschneiden, (wenn sie nicht von alleine steht, auch an der Unterseite ein kleines Stück abschneiden). Schnittfläche salzen und pfeffern, mit Basilikumblättern belegen (dies ist sowohl für den Geschmack wichtig, als auch damit die Panier nicht durch die Tomate aufweicht!), auf den Mozzarella wieder Basilikum legen, dann einige Avocadoscheibchen, dann die nächste Tomatenscheibe, salzen, pfeffern, Basilikum, Mozzarella, Basilikum, rote Zwiebel, Avocado, Tomate, salzen, pfeffern, Basilikum, Mozzarella, Basilikum, Avocado und zu guter letzt den „Deckel“ der Ochsenherztomate. Zahnstocher sind hilfreich, um den „Turmbau“ zu fixieren.
  3. Das Carpaccio salzen, pfeffern, mit Balsamico und Olivenöl marinieren und mit den übrigen Zwiebelstreifen und Basilikumblättern garnieren.
Kuechengeschichten_Mozzarellaburger_01 Kuechengeschichten_Mozzarellaburger_01

Zutatenliste für 1 Person:

  • Bio-Rapsöl oder Ja! Natürlich Sonnenblumenöl zum Ausbacken (mind. 2 Fingerbreit in Pfannenhöhe!)
  • Ca. 500 g Ja! Natürlich Paradeiserraritäten, davon mind. 1 große Ochsenherztomate
  • ½ Ja! Natürlich Avocado
  • ½ rote Ja! Natürlich Zwiebel
  • 1 Kugel Ja! Natürlich Mozzarella
  • Eine ordentliche Hand voll frischer Ja! Natürlich Basilikum
  • 1 Ja! Natürlich Ei
  • 50 g Ja! Natürlich Mehl
  • 80 g Ja! Natürlich Semmelbrösel
  • 1 TL Ja! Natürlich Sesam
  • Weiters: Salz, Pfeffer, Muskat, eventuell etwas Zitronensaft und Zahnstocher

Zubereitungsdauer: Ca. 1 Stunde
Schwierigkeit: Das Stapeln erfordert Geschick und Geduld, Zahnstocher helfen!
Genussfaktor: Paradeiservielfalt mit Knusperfüllung – perfekt für heiße Sommertage!

Über Bio-BloggerIn Lisa102 Artikel

Feinspitz mit Experimentierfreude. Aufgewachsen in einer kulinarisch höchst affinen Familie mit eigenem Gemüsegarten, zudem ausgestattet mit einer ordentlichen Portion Neugierde und Furchtlosigkeit, waren Küchenexperimente seit jeher wesentlicher Bestandteil meines kreativen Lebens. Kochen ist für mich Leidenschaft und kreativer Ausgleich, niemals „Haushaltspflicht“. Je mehr man [...]

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