Gutes Weinhandwerk und Verantwortung für die Natur: Unsere Bio-Winzer

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Blumig, würzig, harmonisch, fruchtig, spritzig, verspielt… – wer sich mit Wein auskennt, kommt gern ins Schwärmen. Wein ist Wissenschaft, Handwerk, Technologie, Leidenschaft – und bei biologischem Anbau – ebenso Verantwortung für den Kreislauf der Pflanzen- und Tiervielfalt. Schließlich sind im Bio-Weinbau keine künstlichen Dünger und keine chemisch-synthetischen Spritzmittel erlaubt: Für das heikle Gleichgewicht zwischen Schädlingen und Nützlingen und dem sorgsamen Umgang mit der Pflege des Weingartens zum Schutz vor Krankheiten sind die Winzer in aufwendiger Arbeit rund ums Jahr beschäftigt.

Voriges Jahr besuchten wir unsere Bio-Winzer im Burgenland – diesmal luden Christian Frank von Wegenstein und die Ja! Natürlich Winzer unser Team an einem Hochsommertag zu einem herrlichen Ausflug ins niederösterreichische Weinviertel ein.

Bio-Winzer, die mit Hingabe und Wissen Ja! Natürlich Weine machen:

Region Weinviertel in NÖ:

„Die größte Herausforderung ist die Balance zwischen Säure und Bitterstoffen.“

Reinhard Neustifter, Weingut zur Sonne, Falkenstein (Grüner Veltliner)

„Mein Wein soll Freude und Lust auf mehr machen.“

Roman Oppenauer, Weingut Oppenauer, Poysdorf (Grüner Veltliner)

Region Neusiedlersee im Burgenland:

„Meine Weine sind sortentypisch mit besonders gutem Preis/Leistungsverhältnis.“

Georg Lunzer, Weingut Lunzer, Gols (Welschriesling, Weißburgunder, Blauer Zweigelt, Barrique Cuvée, Blaufränkisch)

„Mein Wein soll Intensität und Charakter zeigen.“

Herbert Gross, Weingut Gross, Mönchdorf (St. Laurent, Gemischter Satz)

Das Ja! Natürlich Team bedankt sich herzlich für den wunderbaren Tag im Weinviertel zwischen sonnigen Reben, Traktorfahrt und köstlichem Heurigenbuffet bei Familie Oppenauer. (v.l.n.r.: Ulli Cecerle-Uitz/Social Media, Christina Angerer/Qualitätsmanagerin, Sonja Fahrner/Produktmanagerin)

Bio-Info

Warum sind die Rebgassen in Bio-Weingärten immer begrünt (und in konventionellen nicht)? – Wie für alle Bio-Bauern, ist es auch das Ziel der Bio-Winzer, größtmögliche Rücksicht auf die Natur und deren Kreislauf zu nehmen. Chemisch-synthetische Spritzmittel und künstliche Dünger sind verboten. Deshalb sind die Rebgassen begrünt, um mit gezielter Bepflanzung das Bodenleben und somit die Rebstöcke zu stärken.

Ein zweiter Nutzen, der sich aus der Begrünung ergibt, ist: Die Pflanzen, die zwischen den Reben wachsen, werden als sogenannte „Anzeiger“ gedeutet (Kamille = der Boden ist krank, Distel = Bodenverdichtung, fette Henne = nährstoffreicher Boden usw.). Und schließlich die dritte positive Auswirkung der Begrünung: Nützlinge finden darin ihren Lebensraum, um die Schädlinge zu vertilgen. So stellt sich bei längerer biologischer Bewirtschaftung ein Gleichgewicht zwischen Schädlingen und Nützlingen ein, das sensibel von den Bio-Winzern beobachtet werden muss.

Über Bio-BloggerIn Ulli76 Artikel

Bio-Bloggerin mit Herzblut. Die schönen Dinge des Lebens (Natur, Garten, Essen, Texten, Fotografieren) standen schon seit jeher auf meiner Lebensagenda. Wie schön, bei Ja! Natürlich gelandet zu sein, wo ich all die Bereiche, denen meine Leidenschaft gehört, umsetzen kann. Eine vielseitig spannende und interessante Herausforderung, die mir tagtäglich Einblicke in die anspruchsvolle [...]

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