Hirse-Granatapfel-Tabbouleh: Der fruchtige orientalische Salatklassiker

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Was verbindet Frankreich mit der orientalischen Küche? Viele exotisch orientalische Einflüsse wie die Verwendung von Gewürznelken oder Datteln in der Französischen Küche finden ihren Ursprung in der Kolonialzeit.

Während meiner Zeit in Paris fiel mir besonders oft auf, dass alle Supermärkte, Take Aways oder Cafes ein levantinisches Gericht auf der Speisekarte hatten: Tabbouleh – ein eigentlich sommerlicher Salat, mit viel Minze, basierend auf Bulgur oder Couscous. Ich zeige euch heute meine Interpretation für die kalte Jahreszeit, mit saftigen Ja! Natürlich Zitrusfrüchten und dem Neuankömmling im Bio-Obst Regal von Ja! Natürlich: dem Granatapfel.

Für einen Touch of Austria verwende ich die Ja! Natürlich Goldhirse, Petersilie und Schalotten, die allesamt in Österreich angebaut wird. Und übrigens: Tabbouleh, der Salat wie aus 1001 Nacht, war immer schon vegan.

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Heute lernst du in der Bio-Meisterklasse
  • Hirse richtig zubereiten
  • Granatapfel sauber und einfach zerteilen

Zutaten für Hirse-Granatapfel-Tabbouleh:

  • 150 g Ja! Natürlich Goldhirse
  • 1 Zimtstange
  • 2 Nelken
  • 1 Schale von Ja! Natürlich Orange
  • Prise Salz
  • 1 Ja! Natürlich Granatapfel
  • 1 Handvoll Ja! Natürlich frische Petersilie
  • 2 Ja! Natürlich Schalotten
  • 2 Stk. Ja! Natürlich Medjoul Datteln
  • 2 Ja! Natürlich Orangen
  • 1 Pkg. Ja! Natürlich gegarte Maroni

 

Zutaten Dressing:

  • 5 EL Ja! Natürlich Olivenöl
  • 30 ml Saft von Ja! Natürlich Zitronen
  • Zeste von ¼ Ja! Natürlich Zitrone
  • Zeste von 1 Ja! Natürlich Orange
  • 1,5 TL Fleur de Sel
  • Schwarzer Pfeffer
  • 30 g Mandeln gehobelt
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Zubereitung:

  1. Eine Orange mit einem Sparschäler schälen.
  2. Die Hirse mit heißen Wasser waschen. 300 ml Wasser mit etwas Salz, Zimtstange, einigen Blätter Petersilie, Nelke und Orangenschale zum Kochen bringen. Hirse dazugeben, mit Deckel für 25 min auf mittlerer Flamme köcheln. Danach vom Herd nehmen und 10 min quellen lassen. Danach aus dem Topf geben und 30 min abkühlen lassen.
  3. Petersilie zupfen. Schalotten und Petersilie fein hacken. Medjoul Datteln entkernen und fein schneiden.
    Orangenzeste abreiben.
  1. Für den Salat benötigen wir Orangen Filets. Die Orange an der Ober- und Unterseite kürzen und auf die begradigte Seite stellen. Mit einem scharfen Messer entlang der Wölbung die Schale mit so viel weißem Fleisch wie möglich abschneiden.
  2. Um die Filets herauszuschneiden, mit dem Messer zwischen den weißen Membranen das Filet herausschneiden. Die Orangenreste mit der Hand ausdrücken und später zum Dressing geben.
  1. Den Granatapfel wie die Orange oben und unten abschneiden, bis die Kerne sichtbar sind. Aus dem Granatapfel 5 große Spalten inklusive Schale und Kernen schneiden. Eine große Schüssel mit kaltem Wasser vorbereiten. Die Spalten ins Wasser geben, unter Wasser die Kerne ausdrücken und vom weißen Fleisch befreien. Die schwebenden Teile entfernen und danach abseihen.
  1. Für das Dressing den Zitronensaft und -zeste, Orangensaft und -zeste, Olivenöl, Fleur de Sel und schwarzem Pfeffer mit dem Schneebesen verrühren. Abschmecken.
  2. Für das Tabbouleh die kalte Hirse, Schalotte, Orangenfilets, Dattel, Petersilie und Granatapfelkerne in die Schüssel geben. Maroni hinein bröseln. ressing darüber gießen und vermischen.
  3. Das Tabbouleh 30 min ziehen lassen. Gehobelte Mandeln darüber streuen.
Tipps vom Bio-Meisterkoch
  • Die Hirse ungestört köcheln lassen und nicht umrühren. Häufiges Umrühren bricht die Hirsekörner auf, es entsteht ein Hirsebrei.
  • Tabbouleh ist im Kühlschrank einige Tage haltbar. Für eine besonders gute Haltbarkeit die Schalotten immer frisch dazu geben und das Dressing separat lagern.
  • In der orientalischen Küche werden sehr häufig Trockenfrüchte verwendet. Statt Datteln eignen sich auch Ja! Natürlich Trockenfrüchte wie Marillen, Feigen, Zwetschken oder Sultaninen.

Wie kriege ich die Kerne aus dem Granatapfel? Im Video wird’s gezeigt:

Über Bio-BloggerIn Julian22 Artikel

In frühester Kindheit wurde ich durch die Kochkunst meiner Großmutter geprägt, die mir die Liebe zu Geschmack und Genuss mit ihrer steirischen Küche beigebracht hat. Während meines Marketing-Studiums entdeckte ich das Neuland der RAW Cuisine. Dieser bahnbrechende Lifestyle fesselte mich und führte mich bis nach Kalifornien, wo ich die Ausbildung zum Gourmet RAW Food Chef im »Living [...]

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