Kartoffel-Törtchen mit griechischem Joghurt und Zitronen-Spiegelei

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Übrig gebliebene, gekochte Kartoffeln gehören wohl zu den klassischsten „Restln“ die in einer durchschnittlichen Küche anfallen. Was man mit ihnen macht, ist meistens recht klar: Zwiebel hacken, anschwitzen und mit anderen Resten zu einem „Gröstl“ verwerten. Dass es auch ein wenig anders, frischer und noch dazu optisch ansprechend geht, will dieses Rezept näherbringen. Hier werden kalte, gekochte Kartoffeln zu kleinen Törtchen gebacken, mit Joghurt, Spiegelei und frischen Zitronen vermählt und können so zum Brunch, zum Mittagessen oder auch am Abend wunderbar serviert werden. Restlverwertung hat selten so gut ausgesehen!

Zubereitung:

  1. Das Backrohr auf 200 °C vorheizen.
  2. Die Schalotten oder Zwiebel schälen und fein hacken.
  3. Die Kartoffeln schälen und gemeinsam mit den fein gehackten Schalotten und dem Kümmel zu einer homogenen Masse vermengen. Dazu erst eine Gabel, dann die Hände verwenden, schließlich salzen und pfeffern.
  4. Aus der Kartoffelmasse mit feuchten Händen zwei fingerdicke Törtchen formen und auf ein Backblech legen. Bei 200 Grad ca. 25 Minuten backen, bis die Törtchen goldbraun sind. Dabei mehrfach wenden.
  1. Das Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und die zwei Eier zu Spiegeleiern braten.
  2. Die Petersilie hacken, die Zitronenschale abreiben und aus einer Zitronenhälfte den Saft auspressen.
  3. Das Bio-Joghurt griechischer Art glattrühren, je 3 EL kreisförmig auf einem Teller verteilen und mit ein wenig Zitronensaft und –schale beträufeln.
  4. Die Kartoffeltörtchen auf das Joghurt setzen und mit dem Spiegelei bekrönen. Das Spiegelei mit dem restlichen Zitronensaft, der Zitronenschale und der Petersilie würzen, etwas salzen und servieren.

Zubereitungsdauer: 15 Minuten plus 25 Minuten Backzeit
Schwierigkeitsgrad: leicht
Genussfaktor: Auf diese Art und Weise wird aus einer klassischen „Restlverwertung“ ein ansehnliches Gericht für den Brunch, zu Mittag oder für ein leichtes Abendessen.

Griechisches Joghurt oder Joghurt griechischer Art?

Bei Ja! Natürlich heißt es deswegen Joghurt griechischer Art, weil nur die beste österreichische Bio-Milch aus Schlierbach und Umgebung (OÖ) verarbeitet wird. Diese wird direkt in der Region, in der Bio-Molkerei Stift Schlierbach verarbeitet. Ja! Natürlich vereint so das beste aus beiden Welten: hohe Qualität und streng kontrollierte Herkunft von heimischen Bauern und die Cremigkeit und Konsistenz, welche wir an griechischem Joghurt so lieben. In der industriellen Produktion wird mittlerweile leider oft mit Eiweißkonzentraten, Milchpulver oder Schlagobers nachgeholfen, was für Ja! Natürlich klarerweise nicht in Frage kommt. Mehr dazu könnt ihr hier im Video ansehen

Über Bio-BloggerIn Carolina30 Artikel

Als in einem Kärntner Clan in Oberösterreich aufgewachsene Wahlsalzburgerin können Mitmenschen oft weder meinen Dialekt zuordnen, noch meine kulinarischen Ambitionen. Die pendeln nämlich zwischen Reindling und Innviertler Knödelgeheimnis und machen zwischendurch noch einen Abstecher nach Asien und in die USA – natürlich immer mit dem guten Geschmack als Mission. Mit dem Luxus eines [...]

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