Kreative Kräuter-Goodies selbst gemacht

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Kräuter sind so vielfältig wie das, was man daraus machen kann! Um eine kleine Freude zu bereiten, muss es ja nicht immer die klassische Flasche Wein oder die traditionelle Pralinenschachtel sein! Wie wäre es mit einer fantasievollen Eigenkreation aus Bio-Kräutern?

Lavendelkekse

Zutaten: 150 g Butter, 115 g Honig, 1 Ei, 1 EL getrocknete Lavendelblüten, 170 g Vollkornmehl, 1 TL Backpulver

Zubereitung: Butter mit Honig schaumig rühren und 1 Ei dazu geben. Die Lavendelblüten und das mit Backpulver versiebte Mehl unterheben. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech den Teig löffelweise draufgeben, sodass kleine Plätzchen entstehen. Die Kekse bei 180° C ca. 15 min backen.

Kräutersalze

Kräutersalze verfeinern jedes Gericht und bieten eine wunderbare Möglichkeit, die Aromen der Kräuter jederzeit genießen zu können. In hübschen Gläsern, die man mit einer Kordel oder einem bunten Band verziert, sind sie ein charmantes Mini-Geschenk.

Zutaten: 1 kg Meersalz, 100 g frische Kräuter nach Geschmack (z.B. Rosmarin, Thymian, Basilikum, Bergbohnenkraut, Lavendel)

Zubereitung: Etwas Meersalz und die Kräuter werden in einer Küchenmaschine miteinander zerkleinert. Nach und nach wird das restliche Meersalz hinzugefügt, bis sich ein feines Gemisch ergibt. Dieses wird in hübsche Gläser gefüllt und mit einem hübschen Etikett versehen. Das Salz konserviert die frischen Kräuter und erhält das Aroma.

Pesto aus Basilikum oder Minze

Hervorragend geeignet für Nudelgerichte zu jeder Jahreszeit.

Zutaten: 4 Stöcke Basilikum oder Minze (z.B. Apfelminze), 2 geschälte Knoblauchzehen, 80 g frisch geriebener Parmesan, 25 g Pinienkerne, 125 ml Olivenöl.

Zubereitung: Die Blätter von den Basilikumstücken abzupfen, fein hacken. Pinienkerne und Knoblauchzehen ebenso fein hacken und mit dem Parmesan und dem Basilikum vermischen. Zum Schluss das Olivenöl langsam unterrühren. In kleine Gläser abfüllen.

Tipp: Nimmt man statt Basilikum die Minze, kann man die Pinienkerne auch durch geriebene Walnüsse (Vorsicht bei Allergien!) ersetzen.

Kräuteröle

Gemeinsam mit den Ölen wird das frische Aroma der Kräuter konserviert und eingefangen.

Zutaten: Geeignete Basisöle sind Sonnenblumenöl, kaltgepresstes Olivenöl oder Distelöl. Die Palette der Kräuter ist nahezu unbegrenzt. Die Frage ist: Eine Sorte Kräuter oder eine Mischung aus verschiedenen Kräutern und Gewürzen? Geeignete Kräuter: Oregano, Majoran, Basilikum, Rosmarin, Liebstöckel, Thymian, Dille, Kerbel, Bohnenkraut, Lavendel. Geeignete Gewürze: Chili, Knoblauch, Pfefferkörner, Wacholderbeeren. Die Kräuter können frisch oder getrocknet sein.

Frische Kräuter nach dem Waschen unbedingt trocknen lassen! Für ein Kräuteröl nie feucht verarbeiten.

Zubereitung: 3 bis 5 frische Kräuterzweige oder 2 bis 4 EL getrocknete Kräuter werden pro Liter Öl genommen. Die Kräuter werden in eine Flasche gegeben und komplett mit Öl übergossen. Wichtig: Keine Pflanzenteile aus dem Öl ragen lassen, sie beginnen zu schimmeln. Die Flasche gut verschließen. Danach ca. 10-14 Tage im Hellen (z.B. auf der Fensterbank) stehen lassen. Erst dann kann das Öl verwendet werden – das Aroma ist ins Öl übergegangen. Ist die Flasche geöffnet, müssen die Kräuter entfernt und das Öl dunkel gelagert werden.

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Kräutertee

Kräutertees können ideal selbst abgemischt werden.

Zutaten: Zitronenmelisse, Orangenthymian, Apfelminze, Salbei, Himbeer- und Brombeerblätter, Orangenschale, Apfelschale, Ringelblumenblüten, etwas Zimt. Alle Zutaten müssen getrocknet sein.

Zubereitung: Die Zutaten werden zu gleichen Teilen gemischt und in kleine, hübsche Dosen, ein Cellophan- oder Papiersäckchen gefüllt, die man mit einem dekorativen Etikett und einem Stoff- oder Bastband verziert.

Über Bio-BloggerIn Doris22 Artikel

Bio-Gärtnerin aus Berufung Die Liebe zur Natur begleitet mich mein Leben lang. Schon als Kind freute ich mich auf die gemeinsamen Spaziergänge mit den Eltern in die nahe gelegenen Donauauen. Und in einem kleinen Beet in unserem Garten versuchte ich mich im ersten Anbau von Erbsen und Karotten. Was lag also näher, als ein Studium an der Universität für Bodenkultur zu wählen. [...]

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