Fam. Haas: Bio-Heublumenmilch aus dem Salzburger Land – nachhaltige Premiumqualität

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„Endlich eine Milch, die wieder schmeckt wie Milch schmecken soll!“ Diesem Urteil meines Vaters – ein kulinarisch erbarmungslos strenger Geschmackskritiker – ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Außer man will es genauer wissen, warum denn die Ja! Natürlich Bio-Heumilch in derartig hoher Qualität aus schonender Verarbeitung präsentiert werden kann, die landwirtschaftlichen Maßnahmen nachhaltig für die Umwelt sind und die artgemäße Tierhaltung der Kühe höchste Maßstäbe setzt. – Ja! Natürlich wollen wir es genau wissen!

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An einem strahlend schönen Sommertag besuchte ich die Familie Haas in Thalgau im Salzburger Land (keine Selbstverständlichkeit in der Region, wie meteorologisch bewanderte Kenner wissen!). Bio-Bauer Haas lebt das, was für ihn im Hinblick auf Tierhaltung, Fütterung und landwirtschaftlichen Aufgaben stimmig und selbstverständlich ist. „Bio-Bauer muss man mit Herz und Seele sein. Das bin ich!“, fasst Martin Haas seinen Auftrag zusammen und bringt die Verantwortung, die er übernommen hat, auf den Punkt: „Nachhaltig wirtschaften – das ist das Wichtigste, das ist die Zukunft!“

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Martin Haas, seine Frau Christine und Sohn Matthias führten mich durch den geräumigen Laufstall mit Auslauf ins Freie, der 32 Kühen reichlich Bewegung bietet, wenn sie nicht auf der Weide sind. Die Tiere fressen eine Mischung aus frischem Gras, Heu und ein wenig Bio-Getreide. 40 Hektar Weide- und Landwirtschaftsflächen stehen zu Verfügung, die in genau abgestimmtem Kreislauf von den Kühen abgegrast oder von Martin Haas gemäht werden oder nachwachsen.

Nachdem das Gras nur 3 Mal im Jahr geschnitten wird, können sich vielfältigen Arten an Gräsern und Kräutern bilden, die wiederum Insekten als Lebensraum dienen – ein perfekter nachhaltiger Kreislauf! 365 Tage Bewegungsfreiheit für die Kühe – das ist eine neue und österreichweit einzigartige Regelung, die Ja! Natürlich seinen Bio-Heumilchbauern verpflichtend vorschreibt. Regelmäßige Kontrollen und Aufzeichnungen überprüfen die Einhaltung. Diese Art der Tierhaltung wirkt sich erheblich auf die Gesundheit und natürlich auf die Qualität der Bio-Heumilch aus.

„Nur die besten Rohstoffe sind die Grundlage für ein hochwertiges Produkt“, erklärt Axel Fila, Leiter Qualitätsmanagement & Produktentwicklung bei Ja! Natürlich, die Bedingungen für die besonders schonende Verarbeitung in der Molkerei SalzburgMilch. Denn durch die hohe Qualität der Heumilch kann auf hochtechnologische Prozesse verzichtet werden, die auf Kosten von Geschmack und Inhaltsstoffen gehen würden. Kostet dieses Produkt und leistet Euch den Luxus eines Verkostungsvergleichs zu konventioneller Milch! Denn: Endlich eine Milch, die… (siehe oben).

Genuss-Tipp

Die Bio-Heumilch gibt es exklusiv bei MERKUR und wurde dort gegen die Ja! Natürlich Vollmilch abgetauscht (die übrigens intensiver homogenisiert ist). Bei BILLA gibt es nach wie vor die Ja! Natürlich Vollmilch.

Über Bio-BloggerIn Ulli107 Artikel

Bio-Bloggerin mit Herzblut. Die schönen Dinge des Lebens (Natur, Garten, Essen, Texten, Fotografieren) standen schon seit jeher auf meiner Lebensagenda. Wie schön, bei Ja! Natürlich gelandet zu sein, wo ich all die Bereiche, denen meine Leidenschaft gehört, umsetzen kann. Eine vielseitig spannende und interessante Herausforderung, die mir tagtäglich Einblicke in die anspruchsvolle [...]

Kommentare (2)

Valerie sagt

Hallo!

Mir ist artgerechte Haltung sehr wichtig und ich finde es toll, dass die Tiere so viel Auslauf bekommen. Was mich noch interessieren würde wäre was mit den Kälber der Kühe passiert?

Liebe Grüße

Ulli Cecerle-Uitz / Ja! Natürlich sagt

Liebe Valerie.
Danke für dein Interesse.
Grundsätzlich unterscheiden wir bei Ja! Natürlich zwischen Kälbern in der Milchwirtschaft und Kälbern, die als Bio-Jungrind aufgezogen werden:
In der Ja! Natürlich Jungrinderzucht wachsen die Kälber beim Muttertier auf (mind. 6 Monate) und leben ganz natürlich im Herdenverband (Mutterkuhhaltung). Ein Bio-Bauer hat im Durchschnitt 10 bis 15 Tiere und somit ist eine intensive Betreuung und Zuwendung gegeben. Und während des Sommers sind die Tiere auf der Weide und auf Almen. In der Mutterkuhhaltung werden die männlichen und weiblichen Tiere aufgezogen (Bio-Weidejungrind).

In der Milchwirtschaft bleibt es den Bio-Bauern überlassen, wann sie die Kälber von der Mutterkuh trennen. Aber in der Praxis wird das Kalb nach einigen Tagen mit Bio-Milch aufgezogen und die Mutterkuh gemolken. Den Kälbern muss unmittelbar nach der Geburt für mind. 1 Woche Kolostralmilch verabreicht und Kontakt zwischen Artgenossen gewährleistet werden. Diese Anforderung gilt verbindlich für alle Ja! Natürlich Bio-Milchlieferanten. In der Milchwirtschaft werden die weiblichen Kälber für die Nachzucht bzw. als spätere Milchkühe groß gezogen, die männlichen Kälber werden gemästet (Milchmastkälber,Vollmilchkälber).

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