Orangen-Whiskey Bio-Schweinsbraten

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Das Lieblingsessen von vielen Österreichern ist ein saftiger Schweinsbraten. Mit Bio-Fleisch vom Strohschwein schmeckt es Ja! Natürlich am Besten, nicht nur zu Weihnachten.

Zur Winterzeit verfeinere ich meinen Schweinsbraten mit weihnachtlichen Gewürzen wie Nelke, Zimt und Sternanis. Die fruchtigen Bio-Orangen geben dem Schweinsbraten eine besonders feine Note, veredelt wird das Ganze mit Whiskey.

Ich liebe Schweinsbraten, weil er sehr einfach in der Zubereitung ist, am Teller schön aussieht und in dieser Variante einfach WOW schmeckt.

Zutaten Schweinsbraten

Zutaten Apfel-Vogerl Salat

Zubereitung Schweinsbraten

  1. Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen. Orange mit einem Sparschäler abschälen, auspressen. Eine Orange in Scheiben schneiden. Erdäpfel gut waschen.
  2. Knoblauch und Ingwer fein hacken. Die Schwarte des Fleischs kreuzweise einschneiden. Fleisch salzen und mit Ingwer und Knoblauch einreiben. Sonnenblumenöl in einem Schmortopf erhitzen. Fleisch von allen Seiten anbraten. Erdäpfel kurz mitbraten. Zum Schluss soll die Schwarte nach unten zeigen.
  1. Mit Whiskey und Orangensaft ablöschen, alle Gewürze und Orangenzeste in den Topf geben, Bratensatz lösen.  Einmal aufkochen. Orangenscheiben auf den Braten legen.
  2. In den Backofen geben und 60 Minuten schmoren. Danach das Fleisch umdrehen, die Schwarte soll nach oben zeigen, Temperatur auf 180°C reduzieren. Während des Backens öfters mit Sauce übergießen.
  3. Weitere 15 bis 20 Minuten schmoren, bis die Schwarte gut gebräunt und knusprig ist.
  4. Fleisch pfeffern, Kartoffeln salzen, Sauce abseihen, Fleisch in 1 cm dicke Scheiben schneiden, mit Bratensaft servieren.

Zubereitung Salat

Salat gut waschen. Äpfel in dünne Scheiben schneiden. Für die Vinaigrette alle Zutaten miteinander verrühren und abschmecken. Vinaigrette über die Äpfel und den Salat geben.

Tipps
  • Statt Whiskey kann auch Wein verwendet werden, z.B. der Ja! Natürlich Grüne Veltliner.
  • Für den Schweinsbraten eignen sich auch andere Ja! Natürlich Schweinefleisch-Stücke, wie Bauchfleisch oder Karreerose. Die Karreerose ist sehr mager und benötigt nur ca. 1 Stunde Backzeit. Am saftigsten und intensivstenschmeckt das Bauchfleisch, weil es sehr viel Fett hat und gut durchzogen ist.
  • Zusätzlich zu den Kartoffeln können auch Karotten, Topinambur oder ähnliches mitgeschmort werden.
  • Der Schweinsbraten schmeckt auch kalt köstlich. Dünn aufschneiden und auf Brot geben, mit Ja! Natürlich Mayonnaise ist das purer Genuss!
Was ist eigentlich ein Bio-Strohschwein?
  • Konventionelle (auch „regionale“) Schweinebetriebe halten Schweine oft in Ställen ohne Auslauf auf sogenannten Vollspaltenböden, wo die Schweine nicht genug Platz haben, um Fress- Spiel- und Kotplatz zu trennen. Ja! Natürlich Bio-Strohschweine haben Zugang zu geräumigem Auslauf ins Freie, reichlich Bewegungsmöglichkeit, Sonne und frische Luftzufuhr.
  • Das Stroh ist aufgrund des natürlichen Spieltriebs so wichtig, es dient sowohl als Einstreu als auch als Beschäftigungsmaterial.
  • Das Kupieren der Schwänze oder Abschleifen der Zähne ist bei Ja! Natürlich strikt verboten.
  • Außerdem muss sogar das Futter der Schweine von österreichischen Bio-Betrieben und gentechnikfrei sein. Auch bei österreichischem Schweinefleisch wird meist importiertes Soja aus Übersee zugefüttert, welches billiger, aber leider oft gentechnisch verändert ist.

Der etwas höhere Preis von Bio-Schweinefleisch ergibt sich vor allem aus teureren Futtermitteln und weniger Tieren auf derselben Betriebsfläche. Mehr über die Betriebe und die Haltungsform findest du hier (mit Video!). Das Ja! Natürlich Bio-Fleisch vom Strohschwein ist in allen MERKUR-Filialen und diesen ausgewählten BILLA-Filialen erhältlich.

Über Bio-BloggerIn Julian22 Artikel

In frühester Kindheit wurde ich durch die Kochkunst meiner Großmutter geprägt, die mir die Liebe zu Geschmack und Genuss mit ihrer steirischen Küche beigebracht hat. Während meines Marketing-Studiums entdeckte ich das Neuland der RAW Cuisine. Dieser bahnbrechende Lifestyle fesselte mich und führte mich bis nach Kalifornien, wo ich die Ausbildung zum Gourmet RAW Food Chef im »Living [...]

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