Festliches Beef Tatar vom Bio-Weidejungrind

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Eine festliche Vorspeise für die Weihnachtszeit? Da würden wir unbedingt ein Beef Tatar empfehlen. Es geht schnell, kann sehr gut vorbereitet werden und kommt bei allen Fleischliebhabern gut an! Wir machen unser Tatar sehr gerne mit dem Bio Weidejungrind von Ja! Natürlich. Dieses Fleisch stammt ausschließlich von österreichischen Bio-Betrieben mit Mutterkuhhaltung und ist zu 100 % gentechnikfrei. Perfekt, um es roh in einem Tatar zu verarbeiten. Wir pimpen heute das Tatar und servieren dazu ein wachsweiches Bio-Ei und Butter-Semmel-Würfel!

 

Tipp

Statt Filet kann bei guter Qualität auch das günstigere Hüftsteak verwendet werden.

Zubereitung

  1. Das Bio-Fleisch mit einem Küchentuch abtupfen und mit einem sehr scharfen Messer extrem fein würfeln. In eine Schüssel geben.
  2. Den Rettich schälen, abwaschen und gemeinsam mit den Gurken ebenfalls sehr fein würfeln. Zum Fleisch geben.
  3. Senf, Olivenöl und Essig dazu geben und alles miteinander vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken.
  4. In einem Topf mit Wasser die Eier wachsweich kochen, bei zimmerwarmen Eiern dauert dies 4 Minuten. Anschließend die Eier kurz mit kaltem Wasser abschrecken und 5 Minuten liegen lassen. Alternativ könnt ihr die Eier pochieren, wie das geht, hat Anna in der Frühstückspension.at vorgezeigt. (bitte Link einfügen)
  5. Die Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Semmelwürfel darin goldgelb rösten. Anschließend zum Abtropfen auf Küchenrolle geben.
  6. Das Tatar mit Hilfe eines Metallrings auf zwei Teller schichten, dabei das Fleisch sehr fest drücken. Den Ring entfernen und mit den Butter-Semmelwürfeln toppen.
  7. Das weiche Ei vorsichtig aus der Schale lösen und obenauf setzen.
  8. Mit frischer Kresse und grobem Salz garnieren.

Zubereitungsdauer: 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel
Genussfaktor: Die Variante eines Klassikers mit einem unterschätzten, leicht scharfen Wintergemüse

Ja! Natürlich Weidejungrind - Tierwohlstandards über dem Gesetz
  • Ja! Natürlich Weidjungrinder haben 365 Tage im Jahr Auslauf, keine Ausnahmen, die Anbindehaltung für Bio-Betriebe erlauben
  • Auf rd. 950 Ja! Natürlich Weidejungrind-Betrieben gibt es pro Hof nur ca. 9 Rinder, pro Hektar sind nur ca. 2 Rinder erlaubt.
  • Mutterkuhhaltung heißt, dass Kuh und Kalb nach der Geburt nicht getrennt werden und die Kuh nicht gemolken wird. Die Kälber bekommen Muttermilch.
  • Keine Enthornung
  • Tiergesundheit durch artgemäße Haltung, Bewegung, frische Luft und hochwertiges Bio-Futter – vorbeugender Einsatz von Antibiotika ist streng verboten.
  • Das Grundfutter für die Weidejungrinder kommt von den eigenen Flächen, Mist und Gülle werden dann als Dünger wieder auf die Wiesen ausgebracht – so schließt sich der Kreis immer wieder – keine importierten Futtermittel!
Über Bio-BloggerIn Toni Kögl & Bene Steinle26 Artikel

Because you are hungry. Wir sind immer auf der Suche nach neuen Inspirationen für unsere nächste Küchengeschichte. Bei uns (Toni, der Architektin, und ihrem Freund Bene, dem Grafikdesigner) ist die eigene Küche der zentrale Lebenspunkt. Nach unserem Studium kamen wir zusammen nach Wien und kochen nun schon seit über fünf Jahren neben unseren Berufen gegen den Stress im Alltag an. Um [...]

Kommentare (2)

Regula Moser sagt

Darf ich als Gast rohes Fleisch (Tatar)ablehnen? Es gab nur gerade Toast dazu und den durfte ich ebenfalls nicht essen wegen dem Weizen. Alles in allem war das ziemlich peinlich, ich hatte nichts zu essen! Andererseits fand ich es falsch und frech, dass die Gastgeber Tartar servierten

Lisa Vockenhuber sagt

Liebe Regula, wir schreiben niemandem vor, was er darf oder nicht darf. Ob man etwas isst oder nicht ist eine sehr persönliche Entscheidung. Allerdings hatte dein Gastgeber sicher nur gutes im Sinn und nichts falsches/freches, immerhin ist es ein Zeichen der Wertschätzung, andere zum Essen einzuladen. Es kann hilfreich sein, als Gastgeber vorab zu klären, ob alle Gäste Fleisch bzw. rohes Fleisch essen. Liebe Grüße, Lisa vom Ja! Natürlich Team

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