Biobäuerin Andrea Rieder macht Hollerkoch

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Die ersten Holunderbeeren reifen jetzt heran, wenn sie ihre dunkle Farbe ausgebildet haben, dann ist Erntezeit. So ist das Hollerkoch, das perfekte Gericht um sich etwas Gutes zu tun. Die Beeren können auch wunderbar zu Saft verarbeitet werden und werden zum köstlichen Durstlöscher.

Holunderbeere

Der Holunder begleitet den Menschen schon seit Anbeginn und es heißt  nicht umsonst  – „man soll vor jeden Holler den Hut ziehen“, so wertvoll ist er. Ob Blüte oder die Beeren verwendet werden, es tut uns gut. Die Holunderbeeren gehören, botanisch gesehen, nicht zu den Beeren, sondern sind eine Steinfrucht. Alle roten, blauen, violetten Früchte/ Blüten, so auch der Holler, enthalten Anthocyane, das sind Pflanzenfarbstoffe, diese wirken antioxidativ, binden freie Radikale und schützen unsere Körperzellen.

Zutaten

  • 500 g Hollerbeeren (abgerebelt, ohne Stängel ),
  • 100 g Ja! Natürlich Rohrzucker
  • ½ l Wasser
  • 1 Bio Zimtrinde
  • 5 Bio Gewürznelken
  • 1 Pkg. Bio Vanillezucker
  • 250 g Ja! Natürlich Zwetschken
  • 1 Ja! Natürlich Apfel
  • 1 Pkg. Bio-Vanille Puddingpulver

Zubereitung

  1. Die Holunderbeeren abrebeln und die feinen Stängel abzupfen. Eine mühselige Arbeit, aber sie lohnt sich.
  2. Die Holunderbeeren, den Zucker und Wasser zum Kochen bringen und eine halbe Stunde    leicht köcheln.
  3. Zwetschgen entsteinen und schneiden, den Apfel schälen und schneiden.
  4. Die Zwetschgen, den  Apfel, die Zimtrinde, die Nelken und den Vanillezucker dazugeben und wieder ca. 1/2 Stunde köcheln lassen. Immer wieder umrühren!
  5. Das Puddingpulver mit Wasser anrühren und zum Holler geben. Gut einköcheln lassen und genießen.
Tipp

Holunderbeeren NIE im rohen Zustand verzehren, sie sind unverträglich. In alten Kochrezepten kann man lesen, dass das Gericht mindestens eineinhalb Stunden gekocht wird. Dabei sollte auch das Fenster einen Spalt offen stehen, damit der „Hollergeist“ beim Fenster raus kann. Tatsache ist, dass dadurch das problematische Blausäureglycosid Sambunigrin, das in den Beeren enthalten ist, ordentlich zerstört wird.

Eine natürliche Lebensweise, mit einer abwechslungsreichen Ernährung aus saisonalen, regionalen, biologischen Lebensmittel und einer positive Lebenseinstellung tragen viel zu unserer Gesundheit bei.

Über Bio-BloggerIn Andrea30 Artikel

Kräuter haben mein Leben von klein auf „mit gelebt“. Es war in meiner Familie immer selbstverständlich, diese beim Kochen in vielfältigster Art und Weise zu verwenden und zu genießen. Sauerampfer, Gänseblümchen und Co wurden auf dem Schulweg gegessen. Bei all den kleineren und größeren Blessuren die einem im Leben begleiten, wurde mit Ringelblumensalbe, Arnikatinktur, [...]

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