Lamm Osso Buco mit Fenchel und Zitronen-Polenta

Weiterlesen

Ich liebe Schmorgerichte! Vorallem in der kalten Jahreszeit. Diese Mal habe ich eine Art Osso Buco aus Keulensteaks vom Lamm gekocht. Klassisch kennt man ja das Gericht mit Kalb und einem Risotto Milanese. Dieses hier ist ein bisschen weniger aufwendig, aber nicht weniger gut. Das Lamm wird mit  Tomaten,  Fenchelsamen und ein wenig Chili geschmort. Statt dem Risotto gibt es dazu eine gebratene Polenta, die mit Zitronenabrieb und Zitronensaft ein wenig aufgefrischt wird. Kocht sich quasi von alleine und schmeckt soooo gut.

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung

  1. Die Polenta mit ca. 700ml Wasser für 10-15 min. köcheln lassen. Anschließend Butter, Zitronenabrieb und ein paar Spritzer Zitronensaft einrühren und mit Salz abschmecken. Die Polenta in eine Form gießen und abkühlen lassen.
  2. Den Fenchel in Scheiben schneiden und die Knoblauchzehen schälen und leicht andrücken.
  3. Das Fleisch salzen und in einem Bräter mit Olivenöl von beiden Seiten anbraten, sodass Röstaromen entstehen. Anschließend kurz den Knoblauch im Bräter schwenken und mit den Tomaten und einem Glas Wasser aufgießen. Die Fenchelsamen, den Chili und kräftig Salz hinzufügen und das Fleisch darin für ca. 80 min. zugedeckt schmoren lassen. Ab und zu einen Blick reinwerfen und gegebenfalls etwas Wasser hinzufügen.
  4. Wenn das Fleisch weich ist, aus dem Bräter nehmen und in Alufolie wickeln. Den Fenchel zu den Tomaten geben und nochmals für ca. 10 min. schmoren lassen.
  5. Inzwischen die Polenta in grobe Stücke schneiden und in Olivenöl von beiden Seiten anbraten.
  6. Das Fleisch wieder zum Fenchel geben, kurz aufwärmen und mit der Polenta servieren.

Dauer:  ca. 2 h
Schwierigkeitsgrad: mittel
Genuss-Faktor:  Das Lamm ist schön weich, die Soße schmeckt fruchtig, scharf und nach Fenchel und die Zitronen-Polenta frischt das deftige Gericht auf.

Über Bio-BloggerIn Barbara5 Artikel

Meine Kindheit spielte sich zwischen Bodenseeufer und den Wiesen und Wäldern Vorarlbergs ab.  Milch, Eier und Käse holten wir beim Bauern, Obst und Gemüse zogen wir im Garten. Mehrmals im Jahr reisten wir nach Slowenien um meine Großeltern zu besuchen. Die Tage dort gehören zu meinen schönsten Erinnerungen. Meine Oma war die beste Köchin! Ihre Nudelsuppe und  ihr in Schweineschmalz [...]

Kommentare (0)

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Kommentar verfassen

Absenden

* erforderlich (E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht)