Mini-Bratgockel mit heurigen Erdäpfeln, Minzkarotten und Jus

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Der Vorteil an der sogenannten „Spatchcock“-Methode ist, dass die Brüste weniger und die Schenkel stärker exponiert werden, was das gleichmäßige Garen vereinfacht. Dabei wird das Rückgrat entfernt und der Gockel flach auf das Blech ausgebreitet. Bonus-Effekt: Aus dem entfernten Knochen kann man ein herrliches Saftl zubereiten.

Zutaten:

Jus:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 1 Stück Sellerie
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2-3 Körner Piment
  • 300 ml Ja! Natürlich Weißwein
  • 3 EL Butter
  • Frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, Majoran…)
  • Rückgrat von 2 Gockeln
  • Ja! Natürlich Sonnenblumenöl

Marinade:

  • 500 ml Ja! Natürlich Buttermilch
  • 2 EL Paprikapulver
  • 2 Ja! Natürlich Knoblauchzehen
  • Schale von 2 Ja! Natürlich Zitronen
  • Einige Zweige frischer Ja! Natürlich Thymian
  • Salz
  • Pfeffer

Weiters:

  • 2 Ja! Natürlich Mini-Gockel
  • 4 EL g Ja! Natürlich Butter, zimmerwarm
  • 300-400 g möglichst kleine heurige Ja! Natürlich Erdäpfel
  • 1 Ja! Natürlich Zitrone
  • 2 Ja! Natürlich Knoblauchzehen
  • 400 g Ja! Natürlich Karotten
  • Einige Zweige frischer Ja! Natürlich Rosmarin
  • Minze

Zubereitung:

  1. Gockel vom Rückgrat befreien: mit der Brustseite nach unten auf ein Brett legen, mit einer Geflügelschere oder einem scharfen Messer in den Hohlraum zwischen dem Ansatz des linken Schenkels und dem in der Mitte von unten bis zum Halsansatz verlaufenden Rückgrat einschneiden. Möglichst eng am Rückgrat entlang durch die Rippen gerade nach oben schneiden. Auf der anderen Seite ebenso links vom rechten Schenkelansatz am Rückgrat entlang schneiden. Den geraden Knochen in 3 Stücke teilen und für den Jus aufheben.
  2. Knoblauch auf einer feinen Reibe reiben, Zitronenschale abreiben und mit den übrigen Zutaten für die Marinade verrühren. Gockel mindestens 8 Stunden im Kühlschrank darin marinieren.
  3. Ofen auf 200°C vorheizen. Die Erdäpfel gut waschen, eventuell abbürsten und trocknen lassen. Für den Jus Zwiebel, Sellerie und Karotten würfeln, Kräuter hacken.
  4. Die Knochen einige Minuten in einer heißen Pfanne mit etwas Sonnenblumenöl anbraten, dabei ab und zu wenden, sodass sie rundherum schön Farbe bekommen. Gemüse, Kräuter, Piment und Lorbeerblatt zugeben. Kurz weiterrösten, mit Noilly Prat ablöschen und mit einem Holzlöffel die Bratrückstände vom Pfannenboden lösen. Bei niedriger Hitze für 20 Minuten köcheln lassen, durch ein Sieb gießen.
  5. Beide Gockel mit der Brustseite nach oben drehen und möglichst flach auf einem Blech ausbreiten: Dazu die Schenkel nach außen und Flügel etwas unter die Brüste drehen, um diese zu fixieren. Nun mit der ganzen Hand in der Mitte das Brustbein fest nach unten pressen. Zitrone auspressen, Saft aufheben. Je eine halbe Zitrone, eine angedrückte Knoblauchzehe und 1-2 Rosmarinzweige unter die Gockelbrüste legen. Erdäpfel je nach Größe eventuell halbieren, mit etwas Öl bepinseln und mit den Gockeln auf das Backblech legen, je ein Stückchen zimmerwarme Butter sorgfältig unter der Haut der Gockelbrüste verreiben.
  6. Ca. 30-35 Minuten im Ofen lassen. Danach 10 Minuten mit Alufolie abdecken und rasten lassen. Karotten schälen und in ca. 5mm Scheiben schneiden. 2 EL Butter und Zucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze aufschäumen, Karotten zugeben, 1-2 Minuten schwenken, Saft einer Zitrone zugeben und bei mittlerer Hitze bissfest garen. Vor dem Servieren mit fein gehackter Minze bestreuen. Gockel mit Jus, Erdäpfel und Karotten servieren.
Über Bio-BloggerIn Lisa113 Artikel

Feinspitz mit Experimentierfreude. Aufgewachsen in einer kulinarisch höchst affinen Familie mit eigenem Gemüsegarten, zudem ausgestattet mit einer ordentlichen Portion Neugierde und Furchtlosigkeit, waren Küchenexperimente seit jeher wesentlicher Bestandteil meines kreativen Lebens. Kochen ist für mich Leidenschaft und kreativer Ausgleich, niemals „Haushaltspflicht“. Je mehr man [...]

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