Orientalisch gewürzter Mini-Gockel mit Topinambur

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Ich muss zugeben, dass dieses Gericht der erste Gockel für mich war. Prinzipiell kommt Geflügel bei mir eher selten auf den Tisch, aber ich bin sehr froh den Gockel ausprobiert zu haben. Den wird es in Zukunft sicher öfters geben. Ich habe daraus ein schönes Schmorgericht mit orientalischen Gewürzen wie Harissa und Koriandersamen gezaubert. Das Fleisch war sehr saftig, weich und geschmacksvoll, sogar die Brust von der ich normalerweise kein Fan bin. Die Soße war schön scharf mit einer Ingwernote und sämig, süß durch die Schalotten. Dazu gab es Topinambur, einer meiner Lieblinge im Winter. Ich mag die fast speckige Rauchnote sehr. Ich finde der Geschmack ist einmalig und bei fast keinem anderen Gemüse zu finden. Ich habe ihn ganz simpel mit der Schale im Ofen zubereitet.

Schon probiert?

Die Ja! Natürlich Mini-Gockel sind ideal für 1 – 2 Portionen. Am besten eignen sie sich für Suppen und Schmorgerichte. Die Mini-Gockel wachsen mit ständigem Freilauf auf österreichischen Bio-Betrieben auf. Hier könnt ihr mehr über das Pionierprojekt erfahren.

 

Zubereitung

  1. Den Gockel nach Belieben in grobe Stücke zerteilen. Ich habe die Keulen, die Flügel mit der Brust entfernt und die restlichen Karkassen mit in den Schmortopf gegeben.
  2. Die Fleischstücke mit den Trockengewürzen, Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl marinieren.
  3. In der Zwischenzeit die Schalotten schälen und in Hälften schneiden. Den Knoblauch ebenfalls schälen und mit dem Messer andrücken.
  4. In einen Schmortopf mit Olivenöl die Schalotten und den Knoblauch für ein paar Minuten anrösten. Anschließend aus dem Topf geben und beiseite stellen.
  5. Im selben Topf, die Gockelstücke von beiden Seiten scharf anbraten und das Ganze mit mind. 1 Liter Wasser ablöschen und aufkochen lassen.
  6. Den Knoblauch und die Schalotten wieder hinzufügen und das Ganze etwas salzen. Den Ingwer mit Hilfe einer Reibe dazureiben. Falls nötig noch etwas Wasser hinzufügen, das Geflügel sollte bedeckt sein.
  7. Das Ganze nun für ca. 1,5 h bei mittlerer Temperatur und mit geschlossenem Deckel schmoren lassen.
  8. Nach ca. einer Stunde Kochzeit das Topinamburgemüse waschen und in Hälften schneiden. Das Backrohr auf 180°C vorheizen, das Gemüse mit Salz und Olivenöl vermengen und in einer ofenfesten Form für ca. 40 – 45 Minuten rösten.
  9. Wenn der Gockel weich ist, die Teile aus dem Sud nehmen und das Ganze mit einem Stabmixer fein pürieren. Die Soße nochmals aufkochen und nach Belieben einreduzieren lassen. Zum Schluß noch die Salbeiblätter hinzufügen. Die Gockelstücke wieder in die Soße geben und nochmals aufkochen lassen.
  10. Den Gockel mit der Soße und dem Topinambur auf einem Teller anrichten.

Dauer: ca. 2h davon 1,5h Schmorzeit für den Gockel
Schwierigkeitsgrad: leicht
Genuss-Faktor: Ein scharf-orientalisch wärmendes Schmorgericht mit sämiger Soße und rauchigem Topinambur.

Über Bio-BloggerIn Barbara11 Artikel

Meine Kindheit spielte sich zwischen Bodenseeufer und den Wiesen und Wäldern Vorarlbergs ab.  Milch, Eier und Käse holten wir beim Bauern, Obst und Gemüse zogen wir im Garten. Mehrmals im Jahr reisten wir nach Slowenien um meine Großeltern zu besuchen. Die Tage dort gehören zu meinen schönsten Erinnerungen. Meine Oma war die beste Köchin! Ihre Nudelsuppe und  ihr in Schweineschmalz [...]

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