Salat aus gerösteten Paprikararitäten, Feta und Thymian

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Zugegeben: Dieses Rezept macht man am besten auf dem Grill. Denn: Eigentlich schmecken geröstete Paprikaschoten vom Rost einfach noch besser, als ihre Kolleginnen aus dem Backrohr. Aber, da ich leider ein Stadtkind ohne Garten und Grill bin, muss aktuell leider das klassische Elektro-Backrohr reichen um diesen aromatischen Salat aus gerösteten Paprikararitäten und würzigem Feta herzustellen. Er braucht zugegebenermaßen etwas Geduld, belohnt dafür aber mit einer Geschmacksexplosion, die an Sommer und Urlaub denken lässt. Gemacht wird der feine Salat folgendermaßen:

Zutaten:

Zubereitung:

  1. Das Backrohr auf 200°C vorheizen.
  2. Die Paprikaschoten waschen, halbieren und von Kernen und weißen Häutchen befreien.
  3. Die Paprikaschoten mit der Hautseite nach oben in eine ofenfeste Form oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und auf oberster Schiene ins Backrohr schieben.
  4. Den Paprika im Backrohr rösten, bis sich seine Haut zu schwärzen beginnt – das dauert je nach Paprikasorte bis zu 40 Minuten.
  5. Den Paprika aus dem Backofen nehmen und in ein fest verschließbares Gefäß geben. Verschließen und rund 20 Minuten auskühlen lassen, es sollte Kondenswasser entstehen. Dies trägt dazu bei, dass sich der Paprika anschließend leichter schälen lässt.
  6. Den Paprika vorsichtig schälen und das Fruchtfleisch in Streifen schneiden, den Feta leicht zerkrümeln und gemeinsam mit abgezupften Thymianblättern, Zitronensaft und Olivenöl vermengen.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Zubereitungsdauer: 15 Minuten plus 40 Minuten Backdauer und 20 Auskühlzeit
Schwierigkeitsgrad: mittel
Genussfaktor: ofengerösteter Paprika braucht etwas Zeit und Fingerspitzengefühl beim Schälen – sorgt aber für ein herrliches Aroma

Bio-Info: Feta

Da es sich bei Feta um eine geschützte Herkunftsbezeichnung handelt, gibt es das Original nur aus Griechenland. Die Bio-Betriebe, die ihn für uns herstellen, wurden sorgfältig ausgewählt und werden regelmäßig geprüft. Gerade beim Käse bedeutet „bio“ besserer Geschmack, denn die Art des Futters und die artgerechte Tierhaltung machen sich schon im Geschmack der Milch bemerkbar. Außerdem steht bei unserem Bio-Käse  nicht die rasche Fertigung von Einheitsware im Vordergrund, sondern eine natürlich lange Reifezeit unter optimalen Bedingungen. Auf Zusatzstoffe wird dabei verzichtet.

Über Bio-BloggerIn Carolina39 Artikel

Als in einem Kärntner Clan in Oberösterreich aufgewachsene Wahlsalzburgerin können Mitmenschen oft weder meinen Dialekt zuordnen, noch meine kulinarischen Ambitionen. Die pendeln nämlich zwischen Reindling und Innviertler Knödelgeheimnis und machen zwischendurch noch einen Abstecher nach Asien und in die USA – natürlich immer mit dem guten Geschmack als Mission. Mit dem Luxus eines [...]

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