Schwarzkohlravioli mit Ziegentopfen und Bergkäse

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Vor ein paar Jahren war es nicht so einfach Schwarzkohl außerhalb Italiens zu finden. Mittlerweile aber trifft man ihn im Winter immer häufiger an. Zum Glück, da er eines meiner allerliebsten Wintergemüse ist. Ich habe ihn dieses Mal in Kombination mit Ziegentopfen und Bergkäse als Füllung für Ravioli verwendet. Die hier sind eher eine größere Variante, das heißt auch weniger Arbeit bei der Zubereitung. Die Füllung schmeckt würzig, herb und schön nach Schwarzkohl und der flüssige Dotter mit Nussbutter zusammen runden das Gericht ab. Nachkochen lohnt sich, denn es schmeckt großartig.

Zutaten für 6 große Stück

Zubereitung

  1. Das Mehl, 3 Eier, 2 EL Olivenöl und etwas Salz zu einem glatten, elastischen Teig verarbeiten. Falls nötig  kann man noch etwas Wasser einarbeiten. In Frischehaltefolie einwickeln und für mind. 1 h im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Für die Füllung den Schwarzkohl vom Strunk befreien, blanchieren und abschrecken. Den Schwarzkohl abtropfen lassen und mit den Händen das restliche Wasser so gut wie möglich ausdrücken. Nochmals kleinschneiden und mit dem Ziegentopfen, 100g geriebenen Käse, Salz und Pfeffer vermengen.
  3. Den Teig mit einer Pastamaschine oder einem Nudelwalker zu Teigbahnen  ausrollen.  Anschließend große Kreise ausschneiden (den 2. Kreis jeweils etwas größer ausschneiden).
  4. Mit einem Spritzbeutel die Füllung in die Mitte des kleineren Kreises platzieren und ein Loch in der Mitte der Füllung freilassen. Darin jeweils einen Eidotter platzieren.
  5. Die Ravioli mit dem größeren Teigstück verschließen. Die Ränder mit etwas Eiklar benetzen, die Ravioli versiegeln und mit einer Gabel zusätzlich die Ränder andrücken.
  6. In der Zwischenzeit das gesalzene Wasser für die Pasta aufsetzen.
  7. Für die Nussbutter – so nennt man gebräunte Butter, da sie fein nussig schmeckt –  die Butter langsam bei niedriger Hitze schmelzen und rösten bis sie goldbraun ist.
  8. Die Ravioli für 5 min. köcheln lassen und anschließend mit der Nussbutter und dem restlichen Käse servieren.

Dauer:  ca. 2,5 h inkl. Ruhezeit für den Teig
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer
Genuss-Faktor:  Der schönste Moment ist wenn man den Raviolo anschneidet, der flüssige Dotter raus rinnt und sich mit der Nussbutter vermischt.

Über Bio-BloggerIn Barbara10 Artikel

Meine Kindheit spielte sich zwischen Bodenseeufer und den Wiesen und Wäldern Vorarlbergs ab.  Milch, Eier und Käse holten wir beim Bauern, Obst und Gemüse zogen wir im Garten. Mehrmals im Jahr reisten wir nach Slowenien um meine Großeltern zu besuchen. Die Tage dort gehören zu meinen schönsten Erinnerungen. Meine Oma war die beste Köchin! Ihre Nudelsuppe und  ihr in Schweineschmalz [...]

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