Selbst gepflanzter Salat: Sagen Sie niemals „grünes Gemüse“ zu ihm!

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Kein Gemüse findet sich sowohl im Garten als auch in der Küche so häufig wie Salat. Ob als Mahlzeit zwischendurch, als Beilage oder variantenreich als Hauptgericht zubereitet – Salate sind geschmackvoll, kalorienarm und voll mit wertvollen Mineralien und Vitaminen. Also weit mehr als nur „Grünzeug“. Die meisten dieser Inhaltsstoffe und den besten Geschmack enthalten die Salatpflanzen in Bio-Qualität, selbst angebaut und frisch geerntet. 

Salat in Beet oder Kisterl – doppelt gut

Um Salat selber anzubauen, reicht schon ein einfacher Blumentopf oder ein Balkonkisterl. Salat lässt sich gut mit vielen anderen Gemüsearten kombinieren, deshalb muss im Garten kein eigener Platz reserviert werden: Als Lückenfüller zwischen Paradeisern, Gurken oder Brokkoli bedeckt er den Boden, verhindert somit die Austrocknung der Erde und das Aufkommen von Unkraut und liefert ganz nebenbei gesundes Grün.

Grüne Vielfalt im Vitaminreich

Im Ja! Natürlich Jungpflanzen-Sortiment finden sich auch dieses Jahr wieder bunte und widerstandsfähige Salatsorten:

Vogerlsalat und Rucola eignen sich besonders gut für die rasche Ernte im Frühling. Beide Salate haben eine kurze Entwicklungszeit und können schon 3-4 Wochen nach dem Anbau geerntet werden. Rucola schmeckt als Salat oder auch gedünstet mit Nudeln oder Reis und getrockneten Paradeisern. Und der Klassiker: Pizza mit frischem Rucola!

Batavia-Salate, Lollo rosso, grüner und roter Eichblattsalat gehören zu den Pflücksalaten. Diese Sorten können im Frühjahr gesetzt werden – entweder, um sie als Pflücksalat laufend zu verwenden oder um Salatköpfe zu erhalten. Je nach Ziel wählt man zwei unterschiedliche Anbaumethoden.

Sorten und Anbaumethoden

Pflücksalat: Wer davon laufend ernten will, kann die Jungpflanzen dichter setzen (20 cm Abstand). Sobald das Salatpflänzchen kräftig genug ist, werden laufend von außen (!) frische Blätter geerntet. Lässt man das Herz des Salates stehen, kann man auf  diese Weise die ganze Saison lang weiterernten. Auch hier ist ausreichend Wasser und gelegentliche Düngung notwendig, damit sich die Pflanze nach jeder Ernte wieder aufs Neue erholt.

Grazer Krauthäuptel: Zählt mittlerweile zu den beliebtesten biologischen Salatsorten in Österreich. Sie ist tolerant gegen Mehltau und schossfest. Das bedeutet, dass sie von Frühling bis Herbst gepflanzt werden kann, ohne Blüten und Samen zu bilden. Grazer Krauthäuptel bildet große, feste Köpfe mit knackigen Blättern. Pflanzabstand: 35 x 35 cm.

Grüner Kopfsalat: Der Klassiker aller Salate! Um ausgewachsenen Salatköpfe zu ernten, die Jungpflanzen im Abstand von 30 x 30 cm ins Kisterl oder Beet pflanzen. Mit ausreichend Wasser und gelegentlicher Düngung mit Brennesseljauche kann der fertige Salatkopf nach ca. 2 bis 3 Monaten geerntet werden.

Garten-Tipp

Bio-Gartenexpertin Doris Kampas rät: Salate lassen sich nahezu das ganze Jahr über anbauen. Eine Staffelung bei der Anpflanzung lässt sich ganz einfach ohne zusätzlichen Aufwand erreichen. Salatjungpflanzen und Samen von Pflück- und Kopfsalaten werden zur gleichen Zeit gepflanzt bzw. angebaut. Die weiter entwickelten Jungpflanzen können ca. 2-3 Wochen früher abgeerntet werden. Durch eine geschickte Kombination von früheren und späteren Sorten und das richtige Gießen erhält man dann laufend frische, verschiedene Salate.

Über Bio-BloggerIn Ulli74 Artikel

Bio-Bloggerin mit Herzblut. Die schönen Dinge des Lebens (Natur, Garten, Essen, Texten, Fotografieren) standen schon seit jeher auf meiner Lebensagenda. Wie schön, bei Ja! Natürlich gelandet zu sein, wo ich all die Bereiche, denen meine Leidenschaft gehört, umsetzen kann. Eine vielseitig spannende und interessante Herausforderung, die mir tagtäglich Einblicke in die anspruchsvolle [...]

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