Vegane Erbsenfalafel mit Zitronendip

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Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber im Februar ist die Sehnsucht nach Frühlingsgrün und frisch geerntetem Gemüse in mir schon sehr groß. Da greife ich gerne auf naturbelassenes und im besten Reifezustand schonend tiefgekühltes Gemüse zurück – knackige, junge Erbsen zum Beispiel. Falafel sind mittlerweile auch in unseren Breiten bestens bekannt, ich mag diese Variante mit Erbsen (statt Kichererbsen) deshalb so gerne, weil sie optisch und geschmacklich überrascht. Bonuspunkt: Man muss sie weder kochen, noch einweichen!

Wie in diesem Rezept, ist in vielen meiner Gerichte Estragonsenf eine geschmackliche Schlüsselzutat. Und deshalb hab ich mich besonders nach einem guten Bio-Senf gesehnt. Die Freude über den neuen Ja! Natürlich Estragonsenf aus Österreichs ältester Manufaktur ist jetzt fast so groß wie über die ersten Frühlingsgemüsesorten, die wir hoffentlich bei der nächsten Küchengeschichte schon in Händen halten.

Kuechengeschichten_Erbsenfalafel_01 Kuechengeschichten_Erbsenfalafel_01

Zutaten für 9 Falafel:

  • 2-3 Ja! Natürlich Schalotten (ca. 60g)
  • 300 g Ja! Natürlich Tiefkühl-Erbsen, aufgetaut
  • 1 EL Ja! Natürlich Dinkel-Vollkornmehl
  • 4 EL Ja! Natürlich Semmelbrösel
  • 1 Ja! Natürlich Zitrone
  • 1 Ja! Natürlich Knoblauchzehe
  • 2 EL Ja! Natürlich Sesam
  • 1 EL Ja! Natürlich Estragonsenf
  • 200 g Ja! Natürlich Joghurt
  • ca. 600 ml Ja! Natürlich Sonnenblumenöl
  • Eine Hand voll frische Ja! Natürlich Minze
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriandersaat
  • Salz, Pfeffer, Chili nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Kreuzkümmel und Koriander im Mörser mörsern. Schalotten und Knoblauch fein hacken.
  2. Gewürze in einer Pfanne bei niedriger Hitze kurz anrösten, Zwiebel und 1 EL Öl dazugeben und langsam anschwitzen, bei niedrigster Hitze 5-8 Minuten weiterrösten. Mit einem Schuss Wasser oder Brühe ablöschen. Knoblauch zugeben und noch ca. 5 Minuten weiterrösten, bis keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Beiseite stellen, abkühlen lassen.
  3. Zitrone heiß waschen und Schale abreiben. Für den Dip den Saft einer halben Zitrone mit dem Joghurt vermischen.
  4. Erbsen mit Pürierstab, Küchenmaschine oder Blender cuttern. Es sollte kein feines Mus sein, sondern noch erkennbare Erbsenstückchen enthalten.
  5. Minze – bis auf ein paar Blätter für die Deko – fein hacken.
  1. Zwiebelmischung, Erbsen, Minze, Sesam, 2 EL Semmelbrösel, Mehl, Zitronenschale und Senf gut vermengen, mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken und mit einem Löffel oder Eiskugelportionierer gleichmäßige Portionen abstechen, mit den Händen fest zu Kugeln formen und in den restlichen Semmelbröseln wälzen.
  2. Zum Ausbacken nehme ich einen sehr kleinen Topf mit ca. 10 cm Durchmesser und backe jedes Falafel einzeln aus, so brauche ich weniger Öl. Die Falafel müssen nämlich wirklich schwimmend im mind. 8 cm hohen, hoch erhitzbaren Sonnenblumenöl ausgebacken werden. Dann bildet sich schnell eine knusprige Außenschicht. Das Öl ist heiß genug, wenn am Holzkochlöffelstil Bläschen aufsteigen. Das Ausbacken dauert wenige Minuten, bis das Falafel rundherum gleichmäßig braun ist. Ist das Öl zu wenig oder zu wenig heiß, saugen sich die Falafel mit Fett voll und das wollen wir vermeiden. Lasst die fertigen Falafel dafür gut auf Küchenpapier abtropfen. ALTERNATIVE IM OFEN: Wer nicht frittieren möchte, kann die Ofen mit etwas Öl bepinseln und im vorgeheizten Backrohr bei 220°C auf jeder Seite 10-15 Minuten backen, bis sie die gewünschte Bräune haben.
  3. Als Dekoration verwende ich die restliche halbe Zitrone und die übrige, in feine Streifen geschnittene Minze.
  4. Dazu serviere ich gerne einen Joghurt-Zitronen Dip. Aber auch der Senf eignet sich super zum Dippen – und ist dann die vegane Variante.
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Zubereitungsdauer: 30 Minuten – Rekordzeit-Falafel dank Bio-Tiefkühlerbsen!
Schwierigkeitsgrad: Easy-pea-sy Biosnack
Genussfaktor: Grünes Highlight für die letzten Wintertage

Über Bio-BloggerIn Lisa107 Artikel

Feinspitz mit Experimentierfreude. Aufgewachsen in einer kulinarisch höchst affinen Familie mit eigenem Gemüsegarten, zudem ausgestattet mit einer ordentlichen Portion Neugierde und Furchtlosigkeit, waren Küchenexperimente seit jeher wesentlicher Bestandteil meines kreativen Lebens. Kochen ist für mich Leidenschaft und kreativer Ausgleich, niemals „Haushaltspflicht“. Je mehr man [...]

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